| Früher wurden die Vornamen aus dem Christentum abgeleitet und hatten vor allem eine Deutsche Herkunft. In der Mitte des letzten Jahrhunderts wurden aber hauptsächlich Vornamen aus dem Englischen und romanische Namen immer bedeutender. Dies waren Kevin, Jack, Ben und Ähnliche. Dabei suchten werdende Eltern etwas Individuelles, Einprägsames und liessen sich dabei von den Medien beeinflussen. Die Globalisierung, und Internationalisierung der verschiedenen Kulturen führt zu immer neueren Mischformen unter den Namen, dabei wurden vielfach Namen - so wie sie klingen einfach "eingedeutscht" und in der deutschen Sprache verwendet.
Herkunft heute
Das Motiv, bzw. die Hintergründe für die Namensgebung sind heute demnach ganz anders. Es zählen Trends also klassische Modenamen, selbst wenn teils wieder "alte" klassische Namen verwendet werden, ist das Motiv nicht etwa die Verwendung von deutschen Vornamen, sondern vielmehr einfach eine Modeerscheinung von deutschen Namen zurzeit.
Vornamensgebung ausserhalb der Schweiz
Ausserhalb der Schweiz zählt die Herkunft der Vornamen noch wesentlich mehr als heute, so sind zum Beispiel in Italien sehr viele Vornamen an den Namen von Heiligen oder der Jungfrau Maria orientiert.
In Ostasien identifizieren Vornamen Ihren Träger mehr als in Europa. Dies, aufgrund dessen, weil die Bevölkerung nur wenige Familiennamen teilt. Die Dynamik der Namen ist aber ganz anders gestaltet als in den europäischen Staaten - so werden beispielsweise in China die Menschen nicht mit Ihrem Vornamen angesprochen. Wir möchten aufgrund der Komplexität nicht Näher auf die Details eingehen.
In diversen Ländern in Europa werden häufiger Vornamen mit biblischem Hintergrund gewählt. Auch ist es in einigen Staaten üblich, so auch in Italien, Spanien, Griechenland, dass jeweils als Zweitname der Vorname des Grossvaters bei Jungennamen bzw. der Grossmutter bei Mädchennamen gewählt wird.
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