Verstopfung in der Schwangerschaft – warum ist mein Darm so träge

Viele Schwangere leiden sehr unter Verstopfung – aber warum ist das eigentlich so? Na klar, es liegt wieder mal – woran auch sonst – an den Hormonen. Und zwar an den weiblichen Geschlechtshormonen, die zwar die Schwangerschaft unterstützen aber leider auch zugleich die Darmtätigkeit reduzieren.

Verdauungsprobleme

Daher hat der Darm ausreichend Zeit, dem Stuhlgang die Flüssigkeit zu entziehen und dies wiederum schlägt sich als Verstopfung nieder. Aber auch die wachsende Gebärmutter, die mit der Zeit auf den Darm drückt, kann dessen Tätigkeit beeinflussen. Und manchmal führen auch die verordneten Eisentabletten zu Verstopfung, das ist eine oft auftretende Nebenwirkung.

Woran erkennt man eigentlich Verstopfung

Frauen, die nur alle 3 Tage Stuhlgang haben oder unter extrem hartem Stuhlgang leiden, sowie ein aufgeblähter Magen sind Anzeichen dafür. Nicht zu empfehlen ist es, in Eigenregie Abführmittel zu schlucken – zuvor sollte unbedingt der Arzt um Rat gefragt werden. Allerdings kann die Schwangere auch mit folgenden Tipps einiges dafür tun, um Verstopfung erst gar nicht aufkommen zu lassen. Wichtig ist auf jeden Fall viel, viel trinken. Am besten dazu geeignet ist Wasser oder auch Tee. Eine ballaststoffreiche Ernährung zum Beispiel gehört auch dazu um Verstopfungen vorzubeugen. Viele Ballaststoffe sind enthalten in Weizenkleie und Leinsamen, beispielsweise ins morgendliche Müsli gerührt. Aber auch hierzu sollte viel getrunken werden. Ebenso sind in Vollkornprodukten viele Ballaststoffe enthalten. Super geeignet ist der Verzehr von getrockneten Feigen und Pflaumen um den Darm in Bewegung zu bringen und ebenfalls wichtig ist tägliche Bewegung. Bewegt sich die Frau – bewegt sich auch der Darm. Auch die Einnahme von Milchzucker beeinflusst die Darmtätigkeit positiv, genauso wie verschiedene Zäpfchen, die in den Darm eingeführt werden und danach den Stuhlgang weicher machen. Doch auch hierbei sollte vor einem eventuellen Gebrauch sicherheitshalber der Arzt befragt werden.




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