Senkwehen

Senkwehen, bzw. auch so genannten Vorwehen werden als die Wehen bezeichnet, die am Ende einer Schwangerschaft beginnen. Dadurch wird bewirkt, dass das ungeborene Baby noch tiefer in das Becken der Mutter rutscht. Somit entsteht eine günstigere Ausgangsposition für die folgende Geburt.

Senkwehen: Einen Monat vor der Geburt

Zu welchem Zeitpunkt Senkwehen auftreten

Je nachdem, ob eine Mutter zum ersten Mal gebärt oder nicht, können die Senkwehen früher oder später auftreten. Das unangenehme Ziehen im Unterleib kann eine Mutter bereits 4-6 Wochen vor der eigentlichen Geburt spüren. Die Vorwehen treten allerdings bei der zweiten Niederkunft erst kurz vor der eigentlichen Geburt ein. Der Hintergrund dafür ist, dass diese Babys in den meisten Fällen ohnehin schon tiefer liegen.

Zwischen Eröffnungswehen und Senkwehen besteht ein Unterschied

Ganz anders als die Eröffnungswehen treten die Senkwehen sehr unregelmässig auf. Es ist sogar möglich, dass mehrere Tage zwischen der einen und der anderen Senkwehe liegen. Im Übrigen beeinflusst die Senkwehe die Öffnung des Muttermundes in keinster Weise. Jede Frau reagiert anders empfindlich auf die Senkwehen, wenn es um den verspürten Schmerz geht. Vorwehen können in vielen Fällen bis in den Rücken und sogar bis zu den Oberschenkeln ausstrahlen. Diese Wehen, die für eine gute Geburtsposition sorgen, werden von vielen Schwangeren sogar als besonders schmerzhaft empfunden. Andere Mütter hingegen bemerken diese Vorzeichen für die Geburt kaum.

Das Atmen fällt leichter

Wenn das Kind weiter in das weibliche Becken abrutscht, bemerkt das die Mutter, weil das Atmen wieder leichter fällt. Musste die Schwangere bisher unter Sodbrennen leiden, verbessert sich auch dieser Zustand ab sofort. Eine andere Veränderung ist allerdings, dass das Kind ab jetzt vermehrt auf die Harnblase drückt und auch den Stuhlgang entsprechend beeinflusst.




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