Was hilft bei Schwangerschaftsübelkeit

Immer diese bleierne Müdigkeit zu Beginn der Schwangerschaft und dann auch noch die lästige Übelkeit. Manche Frauen haben unter diesen Beschwerden ganz ordentlich zu leiden. Immerhin betrifft die Übelkeit etwa ¾ aller Schwangeren. Das heisst, sie gehört eigentlich schon fast dazu zum Schwanger sein.

Die morgendliche Übelkeit

Aber nur die Ruhe, wenn es der Mutter schlecht geht, ist das zumindest ein Zeichen dafür, dass Baby sich prima entwickelt. Denn für die Übelkeit sind besonders die Schwangerschaftshormone zuständig – ist doch auch recht, oder? Das Hormon HCG nämlich sorgt für diese Beschwerden und der Gehalt an diesem Hormon ist zwischen der 8. und 10. Woche nun mal am höchsten. Danach lässt dann dieses Übel meistens wieder nach. Etwa jede dritte Schwangere muss sich dabei sogar immer mal wieder übergeben. Das kann ganz schön anstrengend sein. Aber man kann durchaus auch etwas dagegen tun! Da die Übelkeit gerade morgens verstärkt auftritt, sollte die werdende Mutter sich bereits am Vorabend etwas Essbares ans Bett stellen und dies bereits vor dem Aufstehen verzehren – etwa einen Apfel, eine Banane oder ein Knäckebrot. Dazu am besten einen leicht gesüssten Kräutertee trinken, der steigert den Blutzuckerspiegel. Tagsüber kann Tee ebenfalls helfen, besonders wirksam gegen Übelkeit ist übrigens Ingwertee. Am feinsten schmeckt dieser mit etwas Honig und Zitronensaft.

Genügend Flüssigkeit ist hilfreich

bei Bedarf darf es auch ausnahmsweise mal ein koffeinfreies Cola sein. Gut sind auch alle Früchte, die viel Wasser enthalten. Unbedingt sollte die Schwangere darauf achten, mehrmals am Tag kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen als wenige Grosse. Ein Zwieback oder eine Banane hilft, denn wenn etwas gekaut wird, wird der Speichelfluss angeregt und die Übelkeit verschwindet. Sollte die Frau aufgrund der Ablehnung auf Nahrungsmittel zu wenig essen oder trinken, dabei viel Gewicht verlieren, ist dies natürlich eine Gefahr für das Baby. Wenn sie nichts hinunter bringt und die Schwangere ständig erbricht, ist daher dringend der Gang zum Arzt angeraten. So hilft die Natur: Heilplanzen Mundspray bei Schwangerschaftsübelkeit.


Experten gehen mittlerweile sogar davon aus, dass diese Übelkeit ein Trick der Natur ist, da der Frau meistens genau von jenen Dingen schlecht wird die fürs Baby ohnehin schädlich sind. Allen voran ist das Nikotin, Alkohol und auch Kaffee. Man vermutet sogar, dass das Risiko einer Fehlgeburt niedriger ist, wenn die Frau unter Übelkeit leidet – dann kann man das gleich viel besser ertragen, oder? Dennoch sollten Frauen, die nicht darunter leiden, sich im Umkehrschluss nicht deswegen Sorgen machen. Bei manchen Müttern macht sich die Übelkeit einfach nicht so sehr bemerkbar – das hat dann nicht gleich zwangsläufig etwas Negatives zu bedeuteten.

Zu guter Letzt: vielleicht sollte zu dieser Zeit der werdende Papa das Kühlschrank putzen übernehmen.



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