Rauch-Stopp in der Schwangerschaft – die besten Tipps zum aufhören

Rauchen in der Schwangerschaft – das sollte sich ja mittlerweile herumgesprochen haben – ist ein absolutes No Go. Das Ungeborene bekommt die zahlreichen Schadstoffe der Zigarette (bis zu 100 verschiedene!) nahezu ungefiltert ab und kann Schädigungen davontragen wie Entwicklungsverzögerungen, Komplikationen, Atemwegserkrankungen oder es könnte zu einer Frühgeburt kommen. Auch ist ein deutlich höheres Risiko am plötzlichen Säuglingstod zu sterben erwiesen.

Schwangerschaft Rauchen

Schwanger und rauchen? Nein!

In der Stillzeit ist es auch nicht viel besser, wenn die Mutter raucht. Am besten, sofort damit aufhören, dem Kind und sich selber zuliebe! Eine Schwangerschaft ist nun wirklich der beste Anlass dazu, hat man doch als Eltern die volle Verantwortung für das Ungeborene im Mutterleib. Nur wie? Immerhin ist Rauchen eine Droge und einfach so von heute auf morgen aufhören ist meistens nicht so ganz einfach.

Zuerst mal gilt immer: man muss es wirklich wollen! Wer sich nicht sicher ist, wird nicht genügend Willen mitbringen bei diesem nicht ganz einfachen Vorhaben. Aufhören geht schon – man sollte nur ganz fest an sich glauben. Keine Kurzatmigkeit mehr, keine stinkenden Klamotten, kein schlechter Atmen mehr, mehr Geld zur Verfügung und nach kurzer Zeit schon ein deutlich geringeres Risiko für diverse Krankheiten, die Rauchen nun mal so nach sich zieht. Gründe gibt es doch genug, oder? Nicht zu vergessen: Eltern sind ihrem Nachwuchs ein Vorbild. Die meisten Eltern die rauchen finden diese Tatsache selber nicht gut – also, am besten gleich dazu aufraffen!


Zuerst empfiehlt es sich einen Zeitpunkt anzuvisieren in naher Zukunft und dann wenn möglich allen im Umkreis davon erzählen. Gut und wichtig wäre es auch, den Frauenarzt ins Boot zu nehmen. Dann sollte eine Strategie geplant werden, was künftig anstelle der üblichen Zigarette herhalten muss – ein Kaugummi, Obst der etwas anderes zum Knabbern – Ablenkung ist gefragt! Ebenso sinnvoll ist es, bei so einem wichtigen Unterfangen nicht Einzelkämpfer zu sein sondern sich am besten professionelle Hilfe zu holen. Erfahrungen haben gezeigt, dass man alleine lange keine so guten Chancen hat, mit dem Rauchen aufzuhören, als unter professioneller Begleitung. Es gibt sie überall, die Raucherentwöhnungskurse – im Internet finden sich zahlreiche Adressen, die Kasse zahlt meistens einen Zuschuss oder vielleicht weiss auch der Arzt eine gute Kontaktadresse.

In der mühsamen Anfangszeit ans Baby denken

Allerdings sollte sich die Schwangere darüber im Klaren sein, dass das Aufhören Entzugserscheinungen nach sich zieht. Und genau diese Zeit gilt es zu überstehen – danach allerdings fühlt man sich deutlich besser. Diese kritische Phase kann aber schon eine Weile andauern. Egal, das Wichtigste ist das Ziel, das es gilt, nie aus den Augen zu verlieren: ein gesundes Baby, was auch ein Recht hat auf eine gesunde und rauchfreie Umgebung. Nichtrauchen hat bei weitem viel mehr Vorteile als Rauchen! Das sollte man sich immer wieder bewusst machen. Und nicht vergessen: nicht aufgeben und die Motivation nicht aus den Augen verlieren. Schon viele haben es geschafft mit dem Rauchen aufzuhören – das geht schon, wenn man nur will und stärker ist als die Sucht! Dennoch sollte immer mit Rückfällen gerechnet werden. Trotzdem nicht aufgeben! Es ein langer und mühevoller Weg bis zur Rauchfreiheit – aber es lohnt sich und dann kann man zu Recht stolz auf sich sein!
Eine lebenslange, bessere Gesundheit für Mutter und Baby ist der Lohn.



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