MRI (MR oder MRT) Beckenausmessung in der Schwangerschaft

MRI bedeutet Magnetic Resonance Imaging, und ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung der Knochen- und Gewebestrukturen im Körperinneren. Es wird auch mit MR oder MRT stehend für Magnetresonanztomographiebezeichnet. Ist eine MRI Beckenmessung in der Schwangerschaft eigentlich sinnvoll? Gibt es Risiken?

Beckenmessung während der Schwangerschaft

Beckenausmessung

MRI Beckenmessung nötig?

Auf jeden Fall gibt diese Untersuchung Auskunft darüber, wie viel Platz im Geburtskanal für das Baby vorhanden ist und ob es möglicherweise bei einer vaginalen Geburt Probleme geben könnte. In dem Fall kann man sich rechtzeitig auf einen Kaiserschnitt einstellen. Die wichtigste Ursache für eine lange andauernde Geburt ist ein Missverhältnis zwischen dem Ungeborenen (vor allem dessen Kopf) und dem Geburtskanal. Sollte das Baby nämlich stecken bleiben, drohen Komplikationen.

Die Untersuchung selber läuft dabei als Kernspintomographie ab, also ganz ähnlich wie eine CT. Die Schwangere kommt in eine lange Röhre und muss dort einige Zeit ganz still verweilen, ohne sich zu bewegen. Es ist zwar sehr laut aber in keiner Weise schmerzhaft. Hierbei werden quasi scheibchenweise Aufnahmen vom Becken der Mutter gemacht.


Gute Gründe sollten vorhanden sein

Auf die Frage, ob diese Untersuchung für das Kind schädlich sein könnte, gibt es noch keine befriedigende und überzeugende Antwort. In jedem Fall muss man ein eventuelles Risiko dem möglichen Nutzen gegenüberstellen. Auch die Frage, ob das Ergebnis bei der Schwangeren möglicherweise zu einer zusätzlichen Verunsicherung führt, ist nicht ausser Acht zu lassen. Der Arzt sollte also die werdende Mutter gut darüber informieren, wenn er eine MRI Beckenmessung plant, aus welchen Gründen dies geschieht und ob es eventuell ein Alternative dazu gibt.



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