Heisshunger, Gelüste und Ablehnung

Ein Phänomen, das wirklich fast alle Schwangeren nur zu gut kennen: Heisshunger auf bestimmte Lebensmittel und völlige Ablehnung bei anderen. Warum kommt es eigentlich während der Schwangerschaft zu so einem derart veränderten Essverhalten?

Heisshunger

Heisshunger!

Heisshunger-Attacken

Ganz sicher ist man sich hier tatsächlich noch nicht, vermutet jedoch wird ein Zusammenhang mit der Hormonumstellung die mit einer Schwangerschaft einhergeht. Genau diese beeinflusst höchstwahrscheinlich nicht nur die Gefühle der werdenden Mutter sondern auch deren Geschmackssinn. Oftmals leiden gerade dünne Frauen unter regelrechten Heisshunger-Attacken, das hat die Natur aber auch zu schlau eingerichtet: denn auf diese Art und Weise soll die Mutter die nötige Fettreserven aufbauen, die sie so dringend zum Austragen des Kindes braucht. Ausserdem vermutet man, sollen genau diese Heisshunger- Attacken eventuellen Vitaminmangel ausgleichen oder verhindern.

Soll man dem Heisshunger nachgeben?

Vielleicht hat der Heisshunger auf ein ganz bestimmtes Lebensmittel ja also tatsächlich seinen guten Grund? Das scheint aber nicht immer der Fall zu sein, da wohl die meisten Schwangeren viel eher nach Schokolade greifen als nach Brokkoli. Dennoch besteht die Gefahr, dass Frauen, die diesen Heisshungergelüsten vollends nachgeben und alles ohne Grenzen in sich hineinstopfen, dies bitter bezahlen müssen mit einem zu viel an Fett auf den Hüften. Übergewicht während der Schwangerschaft kann zu Diabetes führen und damit ist nicht zu spassen. Also: lieber auf eine gute und ausgewogenen Ernährung achten, als planlos viel in sich hineinzustopfen. Denn wenn die Schwangere ihren Bedarf an Vitaminen und Nährstoffen deckt, wird sie wahrscheinlich gar nicht so drastisch unter Heisshungerattacken zu leiden haben. Zwischendurch mal einen kleinen Snack, beispielsweise einen Müsliriegel, einen Apfel oder eine Banane, Trockenfrüchte oder Studentenfutter verhindern die schlimmsten Hungerattacken. Wer unbedingt etwas Süsses braucht, kann zum Beispiel eine Reiswaffel mit Schokoladenüberzug, ein Honigbrötchen oder auch Bonbons verzehren (aber möglichst nur wenig davon wegen Zahnkaries!). Auch diejenige Schwangere, die gut frühstückt und noch dazu Gymnastik treibt, kann die schlimmsten Essattacken zumindest reduzieren.


Die andere Seite des Heisshungers ist die Ablehnung, die manche Schwangere Speisen gegenüber empfinden. Dies tritt vor allem im ersten Drittel der Schwangerschaft auf und beschränkt sich oft auf Kaffee, Zigaretten und eventuell Fleisch und Wurstwaren. Hier vermuten die Wissenschaftler, dass dies ebenfalls ein Trick der Natur ist um die Schwanger vor Dingen zu schützen, die dem Baby nicht guttun würden. Schwangere Frauen sollten am besten auf ihren Körper hören und sich verantwortungsbewusst ernähren. So wird es Mutter und Fötus gut gehen.



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