Die Körperpflege vor der Geburt

Kurz vor dem Geburtstermin wird vieles immer schwieriger. Dazu gehört auch die Körperpflege, denn wie um Himmels Willen soll man mit immer grösser werdenden Bauch noch vernünftig an die Zehennägel kommen, um diese zu schneiden und zu pflegen? Selbiges gilt auch für die Intimpflege. Irgendwie scheint der Bauch immer dabei im Weg zu sein.

Schwangerschaft Hygiene und Geburt

Einige Stellen können mit grossem Bauch kaum erreicht werden

Sich Wohlfühlen hat erste Priorität

Aber auch hier gilt: wichtig ist zwar grundsätzlich, dass die Schwangere sich wohlfühlt, aber es ist auch durchaus in Ordnung, in dem Fall mal Fünfe gerade sein zu lassen. Für aufwendige Körperpflege, Parfum und Styling ist momentan einfach ein schlechter Zeitpunkt. Was nicht bedeuten soll, dass die Frau ungewaschen und ungepflegt im Kreisssaal erscheint!

Die Geburt ist kein Schönheitswettbewerb

Aber gerade beim Thema Parfum ist es unbedingt zu empfehlen, darauf zu verzichten. Baby will, wenn es das Licht der grossen weiten Welt erblickt tatsächlich lieber Mamas Originalgeruch in der Nase haben, als den von irgendeinem chemischen Duftstoff. Selbiges gilt natürlich auch für Bodylotion mit starkem Geruch. In dem Fall ist wirklich der Natur den Vorzug zu geben. Auch Schminke muss im Kreisssal nicht sein – im Gegenteil – eine Geburt ist eine anstrengende und schweisstreibende Sache, es würde also ohnehin nur alles verlaufen. Auch ob die Schwangere nun im Intimbereich ordentlich rasiert ist oder nicht, ist völlig zweitrangig, wenn sie mit Wehen in die Klinik kommt. Unter den Wehenschmerzen ist nämlich kein Platz für irgendwelche anderen Gedanken und Empfindungen.


Wer sich aber rasiert wohler fühlt, kann es auch mal mithilfe eines Spiegels probieren, oder ihren Mann darum bitten. Am besten, die werdende Mutter macht sich nicht allzu viele Gedanken darüber, wie sei nun aussieht und was für eine Figur sie macht – eine Entbindung ist schliesslich kein Schönheitswettbewerb!

Das Allerwichtigste jedoch ist, dass sie sich in der eigenen Haut wohlfühlt: und – die Zeiten, in denen die Mutter such wieder frisch gestylt und wie aus dem Ei gepellt herumlaufen kann, kommt garantiert auch irgendwann wieder – aber zuerst mal gibt es eben andere Prioritäten.



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