Die Dammmassage

Durch die Massage im Darmbereich der Frau kommt es zu einer besseren Durchblutung und das gesamte Gewebe wird weicher und somit dehnungsfähiger. Dies gilt als optimale Vorbereitung für die kommende Geburt für den besonderen Moment, wenn das Kind tatsächlich auf dem Weg ist. Dadurch gewöhnt sich die Umgebung an das Gefühl der Dehnung, wenn plötzlich der Kopf des Säuglings durchkommt. Für die Mutter gilt es also, den Beckenboden bewusst zu entspannen, um diesen zu öffnen und weich werden zu lassen.

Massage als tägliches Routineritual druchführen

Dammassage: Am besten täglich

Die Mutter selbst kann diese Dammmassage durchführen und sich dadurch optimal auf die Geburt vorbereiten. Dadurch ist es möglich, diversen Verletzungen des Dammes vorzubeugen und ein Risiko zu mindern. So muss eventuell kein Dammschnitt vorgenommen werden oder ein Dammriss wird vermieden. Mit der Massage kann ungefähr sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin begonnen werden. Diese sollte am Tag 5-10 min andauern. Vorzugsweise sucht sich die Mutter eine bestimmte Tageszeit dafür aus, wie zum Beispiel am Abend kurz vor dem Schlafen. Ein Ritual wirkt bei der Sache als Unterstützung.

Entspannung ist Voraussetzung

Wenn es um die Wahl des entsprechenden Massageöls geht, kann prinzipiell jedes naturbelassene Öle für verwendet werden. Beispiele hierfür wären Distelöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl, Jojobaöl, Weizenkeimöl oder Mandelöl. Die werdende Mutter sollte sich vor der Dammmassage so viel wie möglich entspannen. Dabei hilft ein feuchter Waschlappen oder eine feuchtwarme Kompresse, welche direkt auf die Stelle gelegt wird. Dieselbe Wirkung wird durch ein warmes Bad oder eine warme Dusche erzielt. Besonders geeignet ist ein Dampfsitzbad.


Die richtige Stellung auswählen

Das erste, was die Frau vor der Dammmassage tut, ist, sich die Hände zu waschen. Danach wird eine ganz bestimmte Position im Sitzen gewählt. Die Massage kann auf dem Bett stattfinden, die Hauptsache ist, dass sich die Frau in halbsitzender Stellung befindet. Der Rücken kann mit einem Kissen gestützt werden, alternativ lohnt sich auch die Hockstellung für einen optimalen Start. Für eine Orientierung kann ein Spiegel eine grosse Hilfe sein, damit der After, der Damm und die Scheide gut beobachtet werden können. So macht sich die werdende Mutter mit der entsprechenden Umgebung schneller vertraut und gewinnt an Routine. Es dauert etwas, bis sich die Mutter an die Dehnung und die Berührung gewöhnt, weshalb es gilt, sich genügend Zeit zu nehmen.



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