Der weibliche Zyklus

Hauptsächlich sind die weiblichen Hormone dafür zuständig, wie der weibliche Zyklus tatsächlich gesteuert wird. Auch andere beeinflussende Faktoren spielen eine Rolle. Mit dem Eisprung ist gleichzeitig die fruchtbare Phase der Frau gemeint, die sich in der Mitte des weiblichen Zyklus befindet.

Der weibliche Zyklus

Der weibliche Zyklus

Alles beginnt von vorne, wenn die Eizelle nicht befruchtet wird

Am ersten Tag der Menstruation beginnt der weibliche Zyklus bei der Frau. Im Durchschnitt dauert dieser ca. 28 Tage lang an. Es gibt unterschiedliche Phasen, in die der weibliche Zyklus unterteilt wird. Nur in wenigen Tagen ist es möglich, eine Eizelle zu befruchten, damit diese heranreifen kann. Die Folge ist, dass sich die befruchtete Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut einnistet. Der Zyklus der Menstruation bei der Frau wird sowohl vom Stoffwechsel, als auch von der Psyche und dem Körperbau, sowie durch das Alter beeinflusst. Natürlich spielen auch unterschiedlichste Hormone dabei eine Rolle.


Die unterschiedlichen Phasen

Insgesamt unterteilt man den Zyklus in die Reifungsphase, den Eisprung und die Gelbkörperphase. Währenddessen spielen sich unterschiedliche Vorgänge im weiblichen Körper ab. Normalerweise entwickelt sich nur ein einziges von mehreren Eibläschen zu einem Follikel. Mehrlinge entstehen dann, wenn es sich um mehrere Eibläschen handelt. Der Östrogenspiegel steigt gegen Mitte des Zyklus bei der Frau an. Um den Eisprung herum entwickelt sich ein ganz spezieller Schleim bei der Frau, welcher sich für Spermien ganz besonders gut eignet. Diese Phase ist bei jeder Frau individuell variabel. Das Hormon LH steigt rapide an, kurz bevor der Eisprung stattfindet. Die Eizelle ist ca. zwölf bisschen 24 Stunden lang fruchtbar.

Durchschnittliche Dauer

Bei manchen Frauen kann es sein, dass der weibliche Zyklus sogar 21 Tage kurz oder 35 Tage lang dauert. Während dem Verlauf können diverse Befindlichkeitsstörungen auftreten. Vor allem die hormonellen Vorgänge wirken sich bei der Frau individuell aus. Um den Eisprung rundherum können manche Frauen den so genannten Mittelschmerz wahrnehmen. Manchmal sind Frauen seelisch unausgeglichen oder spüren in den Brüsten Spannungsgefühle gegen Ende des Zyklus.

Beeinflussende Faktoren

Es gibt unterschiedliche Faktoren, die den weiblichen Zyklus beeinflussen können. Diese kann man an den Menstruationsstörungen erkennen. Psychisches Ungleichgewicht oder hormonelle Schwankungen sind zum Beispiel ausschlaggebende Faktoren. Auch Fehlbildungen im Genitalbereich oder Stoffwechselstörungen können den weiblichen Zyklus verändern. Eine Störung des Zyklus der Hormonproduktion muss nicht zwangsweise zur kompletten Unfruchtbarkeit der Frau führen, kann jedoch Grund dafür sein, dass kein Einsprung stattfinden kann.

Manchmal können Beschwerden und eine starke Unregelmässigkeit sogar positiv beeinflusst werden, indem hormonelle Verhütungsmittel, wie zum Beispiel die Pille als Therapie Einsatz finden. Die Pille für die Frau kann nämlich zu einem gleichmässigeren Zyklus verhelfen. Der Arzt kann genaueres bestimmen, welche Menge und welches Präparat sich dafür am besten eignen.

Anfang und Ende der Menstruation (Periode)

Die monatliche Regelblutung, also die Periode bei der Frau wird als so genannte Menstruation bezeichnet. Diese findet nur bei Frauen und Mädchen im fruchtbaren Alter statt. Normalerweise beginnt der weibliche Zyklus in einem Alter von 10-14 Jahren, durchschnittlich ist das Mädchen 12,5 Jahre alt. Im gesamten Leben hat eine Frau ca. 500 Regelblutungen. Ab dem 45. Lebensjahr kann der Zyklus unregelmässig werden. Die Wechseljahre finden zumeist ab dem 45. bis 55. Lebensjahr statt. Die Regelblutung tritt nicht mehr auf, wenn die Wechseljahre vorüber sind. Der Fachmann spricht von der so genannten Menopause.



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