Der Schwangerschaftstest

Schwanger oder nicht? Die Blutung bleibt aus, die Brust spannt leicht – viele Frauen merken es ganz schnell, wenn ein Baby unterwegs ist. Dennoch möchte man, bevor man sich zu sehr freut, lieber eine offizielle Bestätigung haben. Daher ist es sinnvoll, gleich beim Ausbleiben der Periode einen Schwangerschaftstest zu machen.

Bin ich Schwanger? Ein Test verschafft Gewissheit

Der Test bringt Klarheit ab dem Ausbleiben der Periode

Der Test bringt Klarheit ab dem Ausbleiben der Periode

Erste Schwangerschaftsanzeichen

Aber das Ausbleiben der Monatsblutung, morgendliches Erbrechen und Übelkeit, sowie ein ziehe in der Brust sind unsichere Schwangerschaftszeichen. Wann kann der Test frühestens durchgeführt werden? Und wie funktioniert er genau? Ist das Ergebnis auch zu 100% sicher? Oder kann sich der Test auch mal irren? Und wann ist eigentlich die beste Tageszeit für so einen Test?

Die Funktionsweise

Ein Test, welcher über den Urin die Schwangerschaft feststellt, macht dies, indem er prüft, ob das Schwangerschaftshormon beta-HCl vorhanden ist, welches bereits wenige Tage nach der Einnistung des Eis gebildet wird. Der Maximalwert dieses Hormons liegt zwischen der 8. und 10. Schwangerschaftswoche, danach nimmt die Konzentration bis zur 20. Woche wieder stetig ab. Allerdings könnte es genauso gut sein, dass das Ei sich an einer anderen Stelle als im Uterus eingenistet hat. Video über die ersten 11 Schwangerschaftswochen.


Zuverlässigkeit

Die Zuverlässigkeit insgesamt liegt jedoch bei 99%, also wird nur in einem Prozent aller Fälle keine Schwangerschaft angezeigt, obwohl eine vorliegt oder umgekehrt. Und dann liegt es sogar noch häufig an Anwendungsfehlern. Je früher der Test gemacht wird, desto unzuverlässiger ist er. Je länger man also wartet, wenn die Periode ausbleibt, desto zuverlässiger ist das Ergebnis. Ein paar Tage reichen bereits aus. Am zuverlässigsten ist das Ergebnis übrigens, wenn der Schwangerschaftstest am frühen Morgen gemacht wird oder wenn der Urin zuvor mindestens 4 Stunden lang angehalten wurde. Dennoch kann der Test, so wie es auch in der Packungsbeilage steht, durchaus den ganzen Tag über gemacht werden. Der Mittelstrahlurin bietet sich zudem am ehesten an. Manchmal können aber auch andere Begebenheiten das Ergebnis beeinflussen, so könnte es zum Beispiel sein, dass der Urinbecher verschmutzt ist (das passiert natürlich nicht bei einen Test, bei denen das Stäbchen direkt in den Strahl gehalten wird), dass eine Entzündung oder ein Infekt der Frau vorliegt, von dem sie nichts weiss, oder dass gewisse Medikamente, die eingenommen werden, den Test verfälschen. In seltenen Fällen ist das denkbar.

Das Ergebnis

Erkennbar ist das Ergebnis entweder an einem Streifen, einem Plus oder am Wort „schwanger“ – je nach Testsorte. Ausserdem gibt es noch ein Kontrollfenster, welches anzeigt, ob der Test auch richtig durchgeführt wurde. Übrigens wird ein Schwangerschaftstest nicht durch die Einnahme der Pille verfälscht. Sollte einmal eine Pille vergessen oder erbrochen worden sein, kann man getrost einen Test machen. Wenn das Testergebnis also positiv ist, kann die Frau davon ausgehen, dass auch tatsächlich eine Schwangerschaft vorlegt. Auch Blutungen können in der Frühschwangerschaft vorkommen und sind kein „Beweis“ dafür, dass keine Schwangerschaft vorliegen kann. Hier wird die Blutung für die Periode gehalten. Aber eines ist klar: Zeigt der Test ein „positiv“ an, sollte als Nächstes der Gang zum Arzt anstehen, der diese Vermutung dann wahrscheinlich bestätigen wird. Ist der Test hingegen negativ, die Frau hat aber aus verschiedenen Gründen doch das Gefühl, schwanger zu sein, könnte die Schwangerschaft entweder schon relativ weit fortgeschritten sein (dann nämlich ist der Hormonwert bereits abgesunken) oder die Ursachen für die Symptome liegen ganz woanders. Auch hier ist ein Gang zum Arzt unerlässlich. Es gibt aber auch Tests, die sich Frühtest nennen und bereits vor Ausbleiben der Menstruation darüber Auskunft geben können, aber hierbei ist die Zuverlässigkeit nicht so gross wie bei den anderen Tests. In jedem Fall ist es ganz wichtig, sich genau an die Anweisungen der Packungsbeilage zu halten, dann kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen – trotz aller Aufregung!



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