28. SSW: Was sollte in der 28. Schwangerschaftswoche beachtet werden

Nun hat das dritte und letzte Trimester begonnen! Die Milchzähne des Ungeborenen stehen nun unter dem Zahnfleisch bereit. Die Fettschicht unter der Haut wird zusehends dicker, was dazu führt, dass diese weniger faltig und durchsichtig erscheint. Da es an Gewicht zulegt, wird auch seine Wirbelsäule immer dicker und kräftiger. In dieser Zeit wird das Gehirn des Baby immer differenzierter: es legt zu an Struktur und Windungen. Die Gebärmutter ändert sich ebenfalls. Im oberen Teil verdicken sich die Wände, unten werden sie eher etwas dünner. Das dient dem Baby dazu, die richtige Geburtsposition einzunehmen.

SSW 28

28. Schwangerschaftswoche

Fast alle Babys haben zu dieser Zeit blaue Augen, das wird sich aber nach der Geburt noch ändern. Dies gilt allerdings überraschenderweise nur für hellhäutige Babys – dunkelhäutige nämlich haben fast immer braune Augen. Derzeit entwickeln sich dann auch die Netzhäute im Auge und die Membranen werden zu Augenlidern.

Jetzt ist es auch an der Zeit, eine Geburtsklinik zu entscheiden: fast alle Krankenhäuser mit Entbindungsstation bieten Informationsabende und Führungen an. Alternativ gibt es auch in einigen Städten Geburtshäuser, bei denen entbunden werden kann. Wer zuhause entbinden will, muss eine Hebamme finden, die diese Geburt dann betreut. Manch Schwangerer ist auch eine Beleghebamme wichtig, zu der sie in den Geburtsvorbereitungskurs gehen kann und die dann, wenn es mit der Geburt losgeht auf Zuruf in die entsprechende Klinik kommt. So kennen sich Mutter und Hebamme bereits vor der Entbindung.

Weiterhin sollten Babys Utensilien nun besorgt werden. Wenn alles komplett ist, gibt es ein gewisses Sicherheitsgefühl „Baby kann kommen“ und so zwei bis drei Wochen vor der Geburt sollte schon möglichst alles vorhanden sein. Möglicherweise hat der Wunschkinderwagen oder die bevorzugte Matratze ein paar Wochen Lieferzeit, dies sollte man unbedingt bedenken.

Die Schwangere wird nun wöchentlich 500 g zunehmen und womöglich hat sie das Gefühl, auch an Po und Hüften ist es etwas zu viel des Guten. Aber keine Sorge: das sind wichtige Fettreserven, die irgendwann wieder verschwinden. Eine Diät wäre jetzt (und in der Stillzeit übrigens ebenfalls) völlig fehl am Platze! Wichtig ist nach wie vor ausreichende Bewegung und eine möglichst gesunde Ernährung – das beugt auch vor gegen zu viele Fettpolster.

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