27. SSW: Sich in der 27. Schwangerschaftswoche zurecht finden

Jetzt wird das Baby seine Augen ganz öffnen und sich zum ersten Mal in seinem Zuhause umschauen. Vermutlich kann es hell und dunkel unterscheiden. Wenn die Mutter eine Taschenlampe an den Bauch hält, könnte es also sein, dass Baby reagiert, wegdreht oder seine Hände bewusst vor die Augen hält. Die Umgebung des Babys schimmert in zartem Rot, wenn Licht einfällt. Vielleicht wird ja später das seine Lieblingsfarbe werden?

SSW 27

27. Schwangerschaftswoche

An seinen Augen entwickeln sich nun die Wimpern. Sein Gewicht liegt bei etwa 1 kg, muss sich also immer noch verdreifachen. Dementsprechend wird natürlich auch der mütterliche Bauch noch ordentlich wachsen. Seine Grösse beträgt um die 35 cm. Es wird übrigens vermutet, dass es nun auch anfängt zu träumen. Von wem oder was, das weiss natürlich niemand so genau!

Die Wirbelsäule festigt sich und es existieren 33 Wirbelknochen und etwa 1000 Sehnen. Die Gebärmutter hat unterdessen den Brustkorb der Mutter erreicht und das kann ganz schön beengend sein. Manche Schwangere plagt sich auch neuerdings mit Hämorrhoiden. Dagegen können Sitzbäder oder alternativ Kühlbeutel helfen.
Auch wird so manche Mutter nun nachts von der Geburt oder der Zeit danach träumen – das ist völlig normal, auch wenn es nicht immer angenehme Träume sein werden. Nun wird es höchste Zeit, sich nach einem Geburtsvorbereitungskurs umzuschauen: der sollte ja wenn möglich schon in wenigen Wochen anfangen und in der 38. Woche spätestens beendet sein. Immerhin kann das kleine Menschlein ja früher kommen als erwartet und man will ja nicht das Wichtigste im Kurs verpassen. In den Kursen werden die richtige Atemtechniken während der Geburt und verschiedene Entspannungsübungen gezeigt. Ausserdem erfahren die werdenden Eltern nebenbei einiges übers Stillen und die Babyzeit.

Wichtig für die Mutter ist, ausreichend Nahrung zu sich zu nehmen: nun ist der Bedarf um circa 350 Kalorien höher als sonst. Ausserdem sollte sie unbedingt genügend Trinken, Tee, Wasser und verdünnte Fruchtsäfte sind prima. Manche Schwangere spürt bereits Vorwehen, die ganz normal sind. Kritischer jedoch sind Frühwehen: dies kann leichten unter Umständen blutigen Ausfluss oder Wasserabgang mit sich bringen. Dazu kommen Becken- oder Rückenschmerzen und leichte Kontraktionen. Sollten diese öfter, längere Zeit oder heftig auftreten, ist der Arzt aufzusuchen. Zwar wäre das Baby jetzt überlebensfähig, dennoch sollte es unbedingt noch so lange wie möglich im Bauch bleiben.

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