26. SSW: Die Veränderung in der 26. Schwangerschaftswoche verstehen

Jetzt ist Baby in der Lage sowohl Süsses als auch Salziges zu schmecken und kann Druck und Kälte spüren. Man kann beobachten, dass es bei Reizen von aussen mit verstärktem Pulsschlag reagiert.
So langsam wird’s auch eng in der Gebärmutter: das Fruchtwasser nimmt nämlich schon langsam ab im Verhältnis zum Kind. Falls dieses einmal 8 Stunden lang oder mehr nicht zu spüren sein sollte, kann man sicherheitshalber den Frauenarzt zur Kontrolle aufsuchen.

SSW 26

26. Schwangerschaftswoche

Meistens jedoch ist das kein Grund zur Sorge. Das Gewicht geht so langsam auf die 1000 g zu und es genehmigt sich regelmässig ein Schlückchen vom Fruchtwasser, welches es dann auch später wieder über den Urin ausscheidet. Irgendwann in dieser Zeit wird das Baby die Augen zum ersten Mal leicht öffnen und dann immer mal wieder blinzeln. Im Prinzip ist es fertig entwickelt, braucht aber noch deutlich mehr Fettpolster. Der Kreislauf funktioniert einwandfrei und die Plazenta ist schon gleich gross wie die Gebärmutter. Die Hoden beim Jungen machen sich auf den Weg in den Hodensack.

Die werdende Mutter plagt nun vielleicht nachts die Schlaflosigkeit. Kein Wunder, denn wenn für sie Schlafenszeit ist, wird das Baby putzmunter und sportlich. Hiergegen helfen eigentlich nur natürliche Beruhigungsmittel wie Baldrian oder Hopfen, ein entspannendes Bad, eine Milch mit Honig oder ein ermüdender Spaziergang am Abend. Schlafen in Rückenlage ist von nun an nicht mehr empfehlenswert, weil das Baby hier auf die Hohlvene drückt und dies könnte Übelkeit, Herzrasen, Schwindel als unangenehmen Nebeneffekt haben.

Ausserdem erleben viele werdende Mütter immer wieder Kontraktionen des Bauchs und der Gebärmutter, was aber völlig normal ist. Diese ähneln den leichten Menstruationskrämpfen und sind eine Vorbereitung auf die Wehen. Nur bei sehr starken Schmerzen sollte der Arzt konsultiert werden.

In dieser Zeit ist es für die Schwangere wichtig, einen Gang zurückzuschalten. Alles fällt so langsam schwerer, die Beine und der Rücken schmerzen und das erhöhte Gewicht macht zu schaffen. Immerhin bringt sie nun etwas 9 oder 10 kg mehr auf die Waage, dies verursacht Ischiasschmerzen, Krämpfe, Rippen- oder Bänderschmerzen. Dann hilft nur eines: Mutter und Baby haben sich eine Verschnaufpause verdient. Diese Zeit ist ja nun absehbar und in einigen Wochen schon sind diese Beschwerden Vergangenheit.

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