22. SSW: Welche Entwicklung findet in der 22. Schwangerschaftswoche statt

Der Fötus ist nun wirklich mächtig gewachsen: um die 25 cm misst das Baby und wiegt knapp 500 g. Das Wachstum verlangsamt sich nun leicht, dafür legt Baby eher ordentlich an Gewicht zu. Bis zu den etwas mehr als 3 kg bei der Geburt fehlt ja auch noch eine ganze Ecke. Kleine Zuckungen im Bauch sind fast immer Schluckauf des Babys. Die Mutter könnte nun theoretisch das schlafende Baby von aussen wecken. Es haben sich deutlichen Schlaf- und Wachrhythmen bei ihm entwickelt.

SSW 22

22. Schwangerschaftswoche

Zwischen der 19. und der 22. Woche ist die zweite grosse Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt vorgesehen, bei der auch Ultraschall gemacht wird. Wie bei allen Untersuchungen wird Gewicht und Blutdruck der Mutter gemessen und der Urin sowie das Blut untersucht.

Das Baby wird beim Ultraschall ausgiebig „vermessen“: verschieden Masse des Kopfes, Durchmesser, Umfang, Abstand vom Nabel zum Rückgrat, Bauchumfang und die Länge des Oberschenkelknochens oder die des Oberarmknochens. Das hängt aber vom Arzt ab und von der momentanen Lage des Babys. Nur so erhält der Arzt Aufschluss über mögliche Fehlentwicklungen und auch die zeitgemässe Entwicklung des Kindes. Natürlich prüft er auch die Fruchtwassermenge, die Kindsbewegungen und die Plazenta. Sehr häufig wird zwischen der 20. und 24. Woche ein Organscreening vorgenommen, wo die Organe des Ungeborenen auf ihren Entwicklungsstand hin untersucht werden.

Mögliche Zusatzuntersuchungen sind das Toxoplasmose und das Zytomegalie Screening. Auf diese Weise lässt sich die komplette Anatomie des Kindes feststellen und es bietet vielfältige Diagnosemöglichkeiten bereits vor der Geburt. Der Arzt wird der Mutter hierüber aber noch ausführlichere Informationen mitgeben.

Falls die Schwangere bis jetzt noch keine Rückenschmerzen hatte, könnten sich diese nun jedoch einstellen. Dagegen helfen möglichst aufrechtes Sitzen, Massagen und Spazierengehen. Manchmal gesellen sich auch Wadenkrämpfe oder Sodbrennen hinzu. Wadenkrämpfe kann man mit Einnahme von Magnesium (in Absprache mit dem Arzt) verhindern und gegen Sodbrennen hilft eine bewusste, säurearme und basenreiche Ernährung. Geschwollene Füsse kann die Schwangere lindern mit ein paar einfachen gymnastischen Fussübungen: so oft wie möglich dehnen, um den Knöchel drehende Bewegungen machen und hochlegen der Beine und abkühlen, so oft es geht.

Falls der Bauch schon ab und an mal leicht hart wird: das sind bereits Vorwehen, die zum einerseits wichtige und ungefährliche Übung sind für später, erinnern die Frau anderseits aber auch daran, dass es Zeit ist, mal kurz innezuhalten, zu verschnaufen und sich zu entspannen.

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