Teenager- Gehirn und Körper im Umbau

In der Übergangszeit vom Kind hin zum Teenager bis hin zum erwachsenen Menschen finden über Jahre hinweg wichtige Veränderungen statt. Jungen und Mädchen erleben in der Zeit ihrer Jugend nicht mehr nur die Veränderung des Wachstums und der Weiterentwicklung der Organe. Der Körper wandelt sich vom Kind hin zu einem geschlechtsreifen Menschen. Die hormonellen Umstellungen und die Veränderungen im Rahmen der Hirnentwicklung umfassen einige körperliche Anpassungen. Eine neutrale Kinderfigur verändert sich deutlich und zeigt männliche und weibliche Attribute. Darüber hinaus verändern sich jeweils die Stimmen von Mädchen und Jungen hin zu einer tieferen Stimmlage. Eine der wahrscheinlich wichtigsten Veränderungen findet wohl auf dem hormonellen Niveau statt. Die Kinder erreichen plötzlich die Geschlechtsreife und sind zeugungsfähig.

biologische Veränderungen während der Pubertät

Teenageralter: Persönlichkeit im Umbau

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So passt sich der Körper in der Pubertät an

In der Übergangszeit vom Kind hin zum Teenager bis hin zum erwachsenen Menschen finden über Jahre hinweg wichtige Veränderungen statt. Jungen und Mädchen erleben in der Zeit ihrer Jugend nicht mehr nur die Veränderung des Wachstums und der Weiterentwicklung der Organe. Der Körper wandelt sich vom Kind hin zu einem geschlechtsreifen Menschen. Die hormonellen Umstellungen und die Veränderungen im Rahmen der Hirnentwicklung umfassen einige körperliche Anpassungen. Eine neutrale Kinderfigur verändert sich deutlich und zeigt männliche und weibliche Attribute. Darüber hinaus verändern sich jeweils die Stimmen von Mädchen und Jungen hin zu einer tieferen Stimmlage. Eine der wahrscheinlich wichtigsten Veränderungen findet wohl auf dem hormonellen Niveau statt. Die Kinder erreichen plötzlich die Geschlechtsreife und sind zeugungsfähig.


Die Hypophyse

Eine hormonelle Umbildung findet insbesondere in der Hypophyse statt. Dort verändern sich wichtige hormonelle Abläufe und Strukturen. Testosteron und Östrogen sind zwei wichtige Hormone, die dort in der Pubertät bei Jungen oder Mädchen intensiv gebildet werden. Darüber hinaus bildet die Hypophose Thyroxin, Somatostatin oder auch Somatotropin. In der Hypophyse werden bei jungen Menschen natürlich auch noch zahlreiche weitere Hormone gebildet, doch sind speziell diese Stoffe massgeblich an Veränderungen im Körper beteiligt. Auch im Hypothalamus und in weiteren Regionen des Gehirns finden Veränderungen statt. Die Veränderungen werden letztendlich am gesamten Körper sichtbar.

Veränderungen bei Jungen

Es gibt einige sichtbare Veränderungen im Körper junger Menschen. Natürlich verändern sich die Geschlechtsmerkmale der Männer. Ein Kind hatte zuvor noch keine Gonaden gebildet. Im Gehirn findet eine hormonelle Umstellung in der Hypophyse statt, die eine Bildung männlicher Geschlechtsmerkmale hervorruft. Dies geschieht neben den weiteren Veränderungen im Gehirn der jungen Männer. Der Körper junger Männer bildet in dieser Zeit vor allem das Hormon Testosteron. Junge Männer erfahren das erste Mal im Leben die Funktion der männlichen Geschlechtsorgane und Auswirkungen auf die Gefühlswelt. Zuerst werden noch keine ausreichenden Mengen an Spermien gebildet. Aus diesem Grund kommt es zu einer sogenannten Ejakularache, in der lediglich Sekret aus der Prostata abgegeben wird. In den Testikeln bilden sich später aktive Spermien und junge Männer bilden sekundäre Geschlechtsmerkmale, wie beispielsweise die Körperbehaarung aus. Ab einem gewissen Alter stellt sich ein sanfter Bartwuchs ein. Selbstverständlich wachsen die jungen Herren auch noch körperlich heran und bekommen einen breiten Brustkorb und eine maskuline Statur. Bei jungen Männern ist die auffälligste Veränderung der Stimmbruch. Auf Grund der hormonellen Veränderung finden auch im Bereich der Stimmbänder Anpassungen statt. Die Stimme wird tiefer. In der Übergangsphase kann der Stimmbandapparat in der Umstellung die Töne nicht mehr klar erzeugen, sodass es zu einem Leiern und abrupten Abbruch des fliessenden Sprechens kommt. Die Stimmbänder schliessen diesen Umwandlungsprozess aber innerhalb eines eher kurzen Zeitraumes ab.

Veränderungen bei Mädchen

Bei den Männern, wie auch bei den Frauen kommt es in der Pubertät auf Grund der starken Hormonausschüttungen zu starken Stimmungsschwankungen. Eine hormonelle Veränderung bedeutet für beide Geschlechter auch neue Lernprozesse für ihre psychische Stabilität. Konzentration und eine innere Festigkeit sind noch nicht gut ausgeprägt. Die starke Wirkung der Hormone lässt Stimmungen und Entscheidungen schwanken. Gerade bei Frauen kommt es in der Pubertät zu depressiven Phasen. Junge Mädchen entwickeln sich parallel zu den Männern auch körperlich zu jungen Frauen, mit allen weiblichen Attributen. Gerade in jungen Jahren werden bei Mädchen die Hüften breiter und sie legen ein wenig Gewicht zu. Üblicherweise ist dies nicht negativ, wenn junge Frauen zugleich noch wachsen. Pubertierende Mädchen erleben zu einem individuellen Zeitpunkt ihrer Pubertät die Menarche. Die erste Menstruation einer jungen Frau ermöglicht ihr ab diesem Zeitpunkt das Zeugen eines Nachwuchses. Das Hormon Östrogen löst diese Veränderung aus, die zwischen dem 10. und dem 18. Lebensjahr stattfindet. Mithilfe des Hormons bilden sich die Milchdrüsen und die Formen der Brüste heraus. Darüber hinaus verändern sich auch innerlich die Geschlechtsorgane junger Mädchen. Sogar bei jungen Mädchen verändern sich die Stimmbänder. Die Stimme wird mit der Zeit dunkler, sodass die helle Kinderstimme verschwindet. Mädchen gelangen nicht in einen Stimmbruch, wie dies bei Jungen der Fall ist. Üblicherweise bleiben ihre Stimmen ohne einen Bruch und ohne das bekannte Sich-Überschlagen. Ein Haarwachstum tritt bei jungen Mädchen lediglich im Intimbereich auf, sodass eine Ausbildung solch sekundärer Merkmale letztendlich wenig sichtbar bleibt.

Veränderungen im Gehirn

Wissenschaftler haben in intensiven Untersuchungen des Gehirns bei Teenagern herausgefunden, dass die Graue Substanz im Gehirn an vielen Stellen durch eine Weisse Hirnsubstanz ersetzt wird. Die grauen Substanz der Nervenzellen wird durch die Nervenfasern der weissen Substanz ausgetauscht. Forschungen hierzu finden beispielsweise an der Universität Heidelberg statt. Diese Forschungen werden auch ohne die Gefahr einer Krebserkrankung im Deutschen Krebsforschungszentrum durchgeführt. Hierbei werden Teenager etwa in einem Kernspintomografen untersucht. Die Leitung dieser Studie trägt der Oberarzt Romuald Brunner, vom Institut für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Gerade Jugendliche sind anfällig für Depressionen. Forscher erhoffen sich Erkenntnisse, die ihnen zeigen, welche Veränderungen zu solchen psychischen Beeinträchtigungen führen. Die Forscher beschäftigen sich intensiv mit den kleinen Details der Veränderungen im Gehirn. Veränderungen der Hirnzellen können im Allgemeinen in einem Zusammenhang mit Veränderungen im hormonellen Bereich stehen. Ergebnisse aus diesem Bereich stehen bereits fest und sollen dazu führen, dass Behandlungen mit Jugendlichen zu schnelleren Erfolgen führen.

Auswirkungen auf die Gefühlswelt und Psyche

Das Gehirn und der Körper erfahren Veränderungen, die sich insbesondere im Verhalten der Jugendlichen niederschlagen. Das Verhalten resultiert letztendlich aus den Gehirnfunktionen und aus hohen hormonellen Dosen, die auf das Gehirn wirken. Hierdurch entstehen gereizte Stimmungen und Jugendliche sind stark auf sich selbst fixiert. Alles Neue muss zuerst klar zugeordnet werden. Es fällt schwer sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und Stimmungen oder Meinungen nicht täglich zu verändern. Sie nehmen die intensiven Veränderungen ihres Körpers wahr und müssen diese zuerst ganz neu bewerten. Dabei kommt es zu einer emotionalen Bewertung körperlicher Anpassungen und einer ständigen Veränderung des Verhaltens. Dies führt nach einiger Zeit in der Pubertät wiederum zu emotionaler Stabilität bis die hormonelle Umstellung vollständig abgeschlossen ist.



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