Essen soll auch schmecken

Oft haben Eltern Probleme damit, ihrem Kind gesundes Essen zu vermitteln, denn zumeist haben Fastfoodketten den Hunger und den Appetit der Kleinsten schon von Anfang an relativ gut im Griff. Es ist klar, dass ein Kind gerne Pommes Frites mit Ketschup isst, trotzdem liegt es an den Eltern, die Verantwortung für eine gesunde und korrekte Ernährung zu tragen. Es geht also kein Weg daran vorbei, dem Kind gesundes Essen schmackhaft zu machen. Grundsätzlich kann auch gesundes Essen richtig gut schmecken, wenn es richtig präsentiert und zubereitet wird. Eltern können sich daher gewissen Tricks behelfen, um den eigenen Sprössling dazu zu bringen, gesundes Essen als schmackhaft zu betrachten.

Gesundes Essen ganz lecker

gut und gesund

gut und gesund

Grundsätzlich können Eltern sich darauf verlassen, dass auch beim Kind der Hunger der beste Koch ist. Deshalb macht es Sinn, Salat quasi als Vorspeise zu reichen und quasi den ersten Gang entsprechend zu servieren. Die Mutter kann dafür Sorge tragen, dass die Hauptspeise noch etwas länger bis zum Servieren dauert, damit der Hunger grösser wird. Bei diesem Trick funktioniert es garantiert, dass die die Salatsschüssel leer gegessen wird. Die Hauptmahlzeit ist quasi dann fertig, wenn die Salatsschüssel leer gegessen ist.


Obst und Gemüse

Ganz egal, ob Mutter oder Vater für das Kochen zuständig sind, so ist es immer möglich, Obst oder Gemüse in sämtliche Gerichte quasi hinein zu schummeln oder hinein zu mischen. Karotten können zum Beispiel fein geraspelt werden, dasselbe ist mit Sellerie möglich. Im Gulasch, bzw. in Geschnetzeltem oder in einem Ragout kann sich ebenfalls Gemüse befinden. Es ist sinnvoll, Gemüse klein zu pürieren, wenn ein Kind zum Beispiel ganz pingelig die Gemüsestücke herausnimmt. Jedes Kind isst zum Beispiel gerne Kuchen, darin können sich aber auch gesunde Birnen, Äpfel oder ein geraspelter Kürbis befinden.

Die Neugierde der Kinder

Das Kind reagiert relativ neugierig, wenn Gemüse oder Obst präsentiert werden. Die Eltern können das Kind zum Kosten animieren, wenn es darum geht, diverse Obstsorten oder Gemüsesorten geschmacklich kennen zu lernen. Auch die Eltern sollten dabei mitkosten und über den Geschmack diskutieren. Das Kind sollte übrigens den Vorrang in punkto Diskussion dabei erhalten. Was die Vorbildfunktion der Eltern betrifft, so hat diese die grösste Wirkung von allen. Die Eltern sollten dem Kind zeigen, dass der Umgang mit frischen Lebensmitteln wichtig ist und dass diese besser schmecken, als das typisches Fast Food. So wird die Neugierde auf Frisches geweckt, was viel mehr bringt, als das Kind ständig zu ermahnen, sich genug gesund zu ernähren.

Der tägliche Ernährungsplan

Die Eltern können dafür sorgen, dass Obst und Gemüse einen fixen Platz in der alltäglichen Ernährung und im Speiseplan finden. Das bedeutet, dass es für das Kind eine Selbstverständlichkeit wird, hin und wieder zu Obst oder Gemüse zu greifen, langsam steigert sich dann die Regelmässigkeit. Natürlich darf es Lebensmittel geben, die dem Kind nicht schmecken, denn auch so mancher Erwachsener verweigert gewisse Mahlzeiten oder Geschmacksrichtungen.

Sich an neue Lebensmittel gewöhnen

Was viele Eltern oft nicht wissen, ist die Tatsache, dass der Gaumen sehr viele, nämlich bis zu 20 Versuche benötigt, damit er sich an ein neues Lebensmittel gewöhnen kann. Deshalb ist es empfehlenswert, gewisse Lebensmittel immer wieder zu servieren, auch wenn das Kind zum Beispiel auf die neue Gemüsesorte beim ersten Mal negativ reagiert. Es ist zum Beispiel auch möglich, dieses neue Lebensmittel mit anderen Saucen, Beilagen oder Gewürzen zu servieren. So entwickelt sich schnell aus einem Gemüsemuffel ein richtiger Gemüseliebhaber.

Das Einkaufen der Lebensmittel

Beim Einkaufen sollten die Kinder mitentscheiden dürfen, welche Obstsorten oder Gemüsesorten im Einkaufswagen landen. Am besten wird zu originalen Saison-Lebensmitteln gegriffen, die keinen langen Transportweg hinter sich haben. Ein Kind kann auch lernen, woher die Lebensmittel stammen, wenn zum Beispiel Erdbeeren im Dezember angeboten werden. Übrigens haben Kinder ein Recht darauf, so oft wie möglich mit frischen Lebensmitteln verwöhnt zu werden. Das kann die Mutter bereits in ihrer Schwangerschaft steuern. Je nachdem, was die Mutter gerade isst, schmeckt auch das Fruchtwasser entsprechend anders und ein Kind kostet schon im Mutterleib mit. Der Geschmackssinn eines ungeborenen Kindes entwickelt sich ab dem sechsten Lebensmonat ganz konkret.

Geschmacksverstärker und Aromastoffe vermeiden

Geschmacksverstärker und Aromastoffe sollten generell in der Küche vermieden werden, ansonsten wird das natürliche Geschmacksempfinden in den Hintergrund gedrängt. Natürliche Lebensmittel, wie zum Beispiel Vanilleschoten, Vanillezucker oder ähnliches, bzw. die Schale von einer Bio Zitrone sind daher eine bessere Idee. Glutamat sollte nicht gereicht werden. Es dauert übrigens seine Zeit, bis sich Kinder an eine gesunde Ernährung gewöhnen, wenn die Eltern beschliessen, diese umzustellen. Daher sollte Geduld gewahrt werden.



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