Vitamin D im Winter für Kinder und Jugendliche im Wachstum

Kleine Kinder wachsen. Dies bedeutet wiederum, dass die Kleinen die nötigen Stoffe zu sich nehmen oder bilden müssen, damit das Wachstum nicht behindert wird. Ein wichtiger Stoff hierfür ist nicht nur das Calcium. Auch Vitamin D wird vom Körper benötigt, damit die Zellteilung der Knochen und des Gewebes gut funktionieren. Jungen und Mädchen bis hin zu einem Alter von drei Jahren wachsen enorm schnell. Und auch danach funktioniert das Wachstum recht rasant. Zumindest bis zum 17. Lebensjahr wächst der Mensch noch sehr aktiv. Danach findet ohne die nötigen Wachstumshormone auch kein Wachstum mehr statt. Vitamin D wird in kleinen Mengen über die Nahrung aufgenommen. Dies bedeutet, dass eine gesunde Ernährung natürlich auch wichtig ist. Es gibt einige Lebensmittel, in denen solch ein Vitamin zu finden ist. Ein Mensch muss für die Bildung des Vitamins im Körper jedoch nicht täglich diese Lebensmittel aufnehmen, sondern am besten möglichst viel vor die Tür gehen.

Die Bildung und der Bedarf an Vitamin D

Wenn die Haut mit den Sonnenstrahlen Vitamin D produziert

Wenn die Haut mit den Sonnenstrahlen Vitamin D produziert

Wie Vitamin D gebildet wird

Ein Grossteil des Vitamins wird jedoch in der Sonne gebildet. Mithilfe der Sonneneinstrahlung ist der Körper in der Lage das lebenswichtige Vitamin zu bilden. Die Bildung erfolgt zu rund 80 % mithilfe von UV-B-Licht auf der Haut. Mediziner empfehlen also viel Aktivität vor der Tür, damit der Körper auch in der dunklen Jahreszeit möglichst viel Vitamin D bilden kann. Genauer bildet die Haut die Vorstufe des Vitamins Calciferol. Es gibt unterschiedliche Arten von D-Vitaminen, die der Körper benötigt. Eine der wichtigsten Formen ist noch genauer die 25-Hydroxyvitamin-D-Serumkonzentration. Diese Substanz wird zusätzlich auch als eine Nahrungsergänzung gegeben und entspricht in synthetischer Form dem Vitamin D. Hierfür sind im Optimalfall die Arme und Beine nicht mit Kleidung bedeckt. Zumindest der Kopf ist nicht vollständig bedeckt. Eine halbe Stunde würde in der schönen Jahreszeit genügen. Im Winter halten sich Kinder daher am besten etwas länger im Freien auf.


Wann viel Vitamin D benötigt wird

Am wichtigsten ist die Bildung und Zufuhr des Vitamins beim Baby. Danach benötigen Kinder natürlich ebenso das lebenswichtige Vitamin. In der Pubertät bildet sich der Körper erneut intensiv um. Das Wachstum erfolgt dann nicht mehr so schnell, doch verändern sich zahlreiche Bereiche im Körper von Jugendlichen. Immerhin strukturiert sich das Gehirn in Teilen der Hypophyse hormonell um und es erfolgt ein letzter Wachstumsschub. Eigentlich benötigen die Kinder das Vitamin die gesamte Kindheit über. Insbesondere im Winter ist es sehr wichtig. In den relevanten Phasen der körperlichen Veränderung wird eine hohe Dosis des Vitamins für die Kinder benötigt. Die WHO empfiehlt ab dem zweiten Lebensjahr und auch schon vorher zusätzliche Ergänzungsmittel für Vitamin D. Säuglinge benötigen bereits 10 µg und bereits ab dem ersten Lebensjahr 20 µg. Es ist wichtig, dass spätestens ab dem zweiten Lebensjahr die richtige Menge des Vitamins vor allem im Winter durchgeführt wird. Diese Menge wird bis in das Erwachsenenalter hinein empfohlen.

Wie ein Mangel bemerkt wird

Ein Mangel an diesem Vitamin macht sich ebenso dadurch bemerkbar, dass sich ein Mensch abgeschlagen und sehr müde fühlt. Darüber hinaus kann sich ein Mangel dadurch bemerkbar machen, dass ein Mangel an Calcium bemerkt wird oder ein fehlendes Grössenwachstum. Ein Mangel kann noch deutlicher von einem Arzt festgestellt werden. Erste Anzeichen machen sich zum Beispiel durch eine sehr blasse Haut bemerkbar. Es wird davor gewarnt, dass ein Mangel zu ernsthaften Erkrankungen führt. Auch der daraus folgende Mangel an Calcium und Phosphor erzeugt Folgeerscheinungen. Ein langzeitiger Mangel führt zu ernsthaften Erkrankungen, wie beispielsweise Hypertonie, Muskelschwäche, verschiedene Krebsformen, Diabetes, Osteoporose, Rachitis oder auch Multiple Sklerose. Ein kurzzeitiger Mangel führt noch nicht zu solchen Erkrankungen, doch wird das Risiko zunächst gesteigert.

Die Aufnahme von Vitamin D mit der Nahrung

Calcium kann vom Körper lediglich aufgenommen werden, wenn ausreichend Vitamin D vorhanden ist. Bewegung in der Sonne ist also sehr wichtig. Gerade im Winter kommt es zu gewissen Mangelerscheinungen. Um diesen Vorzubeugen gibt es in Apotheken spezielle Vitaminpräparate, deren Qualität sehr hochwertig ist. Und doch ist es nicht sicher, ob solch ein Präparat tatsächlich eine Wirkung zeigt. Ein Baby nimmt diesen Stoff noch mit der Muttermilch auf. Es hat darüber hinaus auch noch die Sonne als möglichen Lieferanten für den Stoff. In der Nahrung findet sich das Vitamin vor allem in tierischen Quellen, wie etwa Leber, Fisch, Eigelb, in Margarine oder in Butter. Speziell in Fisch sind Quellen für das Vitamin D intensiv angereichert.

Was Vitamin D im Körper von Kindern wirkt

In seiner aktiven Form Calcitriol wird das Vitamin D verstoffwechselt. Vitamin D fördert das Wachstum von Knochen und Gewebe in der Wachstumsphase der Kinder. Über die Nieren wird Calcitriol im Blutkreislauf für den Knochenstoffwechsel zur Verfügung gestellt. Hierbei werden neue Knochenstammzellen gebildet. Weiterhin sorgt der Stoff für die Aufnahme von Calcium im Darm und zeigt einen Einfluss auf den Phosphatstoffwechsel. Die beiden Stoffe werden in den Knochen eingelagert und verkalken dort. Hierdurch werden die Knochen hart und sind in der Lage, ihre Stützfunktion und Dämpfungsfunktion auszuüben.



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