Kohlenhydrate

Kohlenhydrate

Gut oder schlecht?

Kohlenhydrate aus unserer Nahrung werden vom Körper zur Energiegewinnung als Brennstoff verwendet. Es gibt verschieden Kohlenhydrate, jedoch werden alle Formen vom Körper in Glukose (Traubenzucker) umgewandelt. Denn Glukose ist die Form, welche unser Blut, die Zellen und das Gehirn brauchen.

Kohlenhydrate lassen sich grob in zwei Arten aufteilen:

Die einfachen Zuckerarten wie: Die komplexen Kohlenhydrate aus Stärke wie:
  • Fruktose (Fruchtzucker)
  • Saccharose (Kristallzucker)
  • Glukose (Traubenzucker)
  • Raffinierte Kohlenhydrate (Weissmehl und geschälten Reis)
  • unpolierter Reis
  • Vollkorngetreide
  • Mais
  • Kartoffeln
  • Gemüse
Auswirkung für den Körper: Auswirkung für den Körper:

Einfache Zuckerarten liefern schnelle Energie, werden jedoch sofort verbrannt, was wieder zu einem Energietief führt.

Dieses häufige Auf und Ab des Blutzuckerspiegels belastet unseren Stoffwechsel und löst Stimmungsschwankungen sowie Kopfschmerzen aus.

Zucker und raffinierte Kohlenhydrate sind sogenannte „Leere Kalorien“. Sie liefern nur Energie aber keine Nährstoffe.
Zucker und raffinerte Kohlenhydrate erhöhen das Risiko für Karies und Übergewicht.
Kristallzucker fördert zudem das Wachstum unbeliebter Darmbakterien und führt zu einem starken Ungleichgewicht in der Darmflora. Reizdarm und eine geschwächtes Immunsystem sind die Folge.

Eine Ausnahme macht hier der Fruchtzucker. Obst enthält nebst vielen Vitaminen auch Mineralstoffe und Nahrungsfasern. Dank dem grossen Anteil Wasser sind Fruchtzucker- bzw. der Kaloriengehalt ziemlich niedrig. Fruchtzucker verursacht auch keinen schnellen Blutzuckeranstieg.

Komplexe Kohlenhydrate liefern nachhaltige Energie weil sie langsamer und nahtloser in den Blutkreislauf aufgenommen werden können.

Sie enthalten Proteine (Eiweisse), Vitamine, Mineralstoffe und viele Nahrungsfasern (Ballaststoffe).

Die Nahrungsfasern sorgen für eine gute Verdauung und führen zu einem besseren Sättigungsgefühl. Komplexe Kohlenhydrate nehmen Schadstoffe auf und transportieren diese aus dem Körper hinaus. Das gilt auch für krebserregende Stoffe, daher können Nahrungsfasern das Darmkrebs und Herzinfarktrisiko senken. Zudem gelingt es den Nahrungsfasern auch, kleine Mengen an Cholesterin abzubauen und dadurch den Cholesterinspiegel zu senken.

Eine zu hohe Aufnahme an Nahrungsfasern (in Form von Kleie-Produkten) hat Blähungen und Darmbeschwerden zur Folge. Zudem stört sie die Aufnahme von Zink und Kalzium.


Hier gehts zu der Kohlenhydrattabelle

» Drei wichtigste Ernährungsbausteine



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