Abnehmen, aber bitte langfristig

Viele Mütter kennen das Problem nur zu gut: man ist zwar permanent in Bewegung mit Kindern, aber Zeit für Sport fehlt irgendwie, die Ernährung könnte auch besser sein und somit purzeln die Pfunde nicht so, wie man das gerne hätte.

langfristig abnehmen

Gesund abnehmen für immer

Gesund abnehmen

Eines vorweg: in der Stillzeit sollte eine Diät tabu sein! Das wäre wirklich ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt. Bei einer Diät werden immer Schadstoffe ausgeschieden, die hierbei nur das Baby abbekommen würde. Also heisst es hier, einfach ein bisschen geduldig zu sein.

Auch das Problem des immer wieder Zunehmens ist den meisten, die schon eine oder mehrere Diäten hinter sich gebracht haben, wohlbekannt. Nach der Diät ist alles super, 6 kg weniger, aber leider sind diese nur allzu schnell wieder drauf auf der Waage. Erfolgreich sind in den allermeisten Fällen nicht die extrem Diäten sondern ein langfristiges, dauerhaftes Abnehmen, welches aber in der Regel nur erreicht werden kann durch konsequente Ernährungsumstellung.

Es gilt die einfache Regel Fett macht Fett.

Also ist immer darauf zu achten, möglichst fettarme Lebensmittel zu sich zu nehmen. Fett allerdings ist dennoch sehr wichtig, wenn, dann aber bitte mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Also möglichst keine Sahne, keine Butter, keine fettige Wurst oder fettigen Käse. Die gesunden Öle sind hochwertige Oliven- Raps-, Kürbiskern- oder auch Sesamöle. Auch in diversen Nüssen und Kernen stecken wertvolle Öle, die wichtig sind, genauso wie in Fisch. Wer also unbedingt was zum Knabbern braucht – bitte lieber ein paar Erdnüsse, Pistazien oder Cashewkerne als Chips. Auch der Heisshunger auf Süsses ist normal und sich alles zu verkneifen, macht auf Dauer ja auch keinen Spass. Hier gilt: weniger ist mehr! Ein paar Stückchen Schokolade bewusst zu geniessen, ist keine Sünde. Wer aber die Wahl hat zwischen Buttercroissant und Brötchen entscheidet sich dann doch lieber für letzteres.


Kalorienärmere Ernährung

Statt Butter kann man unter Marmelade auch Quark oder Naturjoghurt nehmen, mittlerweile gibt es auch sahneähnliche Produkte, die deutlich weniger Kalorien haben. Trotzdem ist es nicht verkehrt, prinzipiell seine Ernährungsgewohnheiten zu überdenken. An oberster Stelle sollte immer stehen Obst und Gemüse. Am besten in verschiedenen Sorten. Statt Sahnesaucen sind Tomatensaucen ideal, zum Frühstück ist ein Müsli mit Getreidesorten, Nüssen und frischem Obst immer noch das Beste. Fastfood und Fertigmahlzeiten haben fast immer zu viele Kalorien und zudem Zucker, der nicht unbedingt hineingehört. Anstelle der Wurst auf dem Brot kann man ruhig auch mal Radieschen, Tomaten oder Paprikastreifen essen. Wenn das Brot ein frisches Vollkornbrot ist, schmeckt es mitunter sogar ohne Belag. Natürlich sind vollwertige Körnerbrote insgesamt besser als Weissbrot! Im Sommer geht durchaus auch mal nur ein Salat als Abendessen – Brot muss überhaupt nicht zwingend sein. Abwechslung tut dem Salat gut: probieren Sie andere Saucen, ein paar geröstete Pinien- oder Sonnenblumenkerne über den Salat gestreut, das sättigt wunderbar und ist gesund.

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Kartoffeln und Reis stehen viel zu selten auf dem Speiseplan, sind aber gesund und haben wenige Kalorien. Risibisi oder Kartoffeln mit Kräuterquark – warum auch nicht? Oft sind die einfachen Dinge die besten. Am ehesten klappt es mit dem Abnehmen natürlich immer dann, wenn die Familie auch mitzieht.

Vorsicht vor Light-Produkten

Light-Produkte sind nicht unbedingt immer kalorienarm! Beim Joghurt und bei der Milch kann man darauf achten, dass diese möglichst fettarm sind. Also: wohlüberlegter, gut dosierter Umgang mit Fetten und wenn dann möglichst die hochwertigsten, die es gibt.

Und nicht zuletzt: Natürlich ist auch auf ausreichende Bewegung zu achten. Abnehmen und Sport gehen miteinander Hand in Hand. Anstelle des Autos lieber öfter zu Fuss gehen, das Rad benutzen und statt dem Aufzug die Treppe. Oder mal mit einer Freundin walken gehen? Auch wenig Sport ist immer noch besser als gar keiner. Gezielte Bauch- oder Pogymnastik wäre optimal – wer also ab und zu 10 Minuten am Tag aufbringen kann: her mit den Muskeln und weg mit dem Speck!



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