Wissenswertes über Babys Schlaf

Schlaf ist bei vielen Eltern früher oder später eigentlich immer ein Thema, denn fast kein Kind schläft so, wie es die Eltern am liebsten hätten: ein paar Stunden am Stück durch. Das eine hat die „Schlafprobleme“ ganz am Anfang, das andere erst mit ½ oder 1 Jahr. Aber schlaflose Nächte, das ist etwas, was alle Eltern mehr oder weniger nur zu gut kennen.
Interessant ist es auf jeden Fall wenn man sich zuvor einmal einige prinzipielle Dinge über den Schlaf von Säuglingen und Babys klar macht.

Babyschlaf: Sicher und erholsam soll er sein

Babyschlaf

In welcher Schlafphase dieses Baby wohl gerade steckt?

Nicht alle Babys brauchen immer und in jedem Alter gleich viel Schlaf: das Schlafbedürfnis von Babys ist unterschiedlich und individuell und kann zwischen 14 und 20 Stunden liegen bei Neugeborenen. Ganz zu Beginn hat kein Baby einen Tag-Nacht-Rhythmus, dieser muss sich erst nach und nach herausbilden.

Die Schlafphasen

Man unterscheidet beim Kind (beim Erwachsenen übrigens genauso) Zwei Schlafphasen, nämlich die REM und die Non-REM Phase. Die REM-Phase ist die leichte Traumphase: das Kind ist motorisch unruhig, atmet mitunter unregelmässig und hat schnelle Augenbewegungen. In dieser Schlafphase werden Wahrnehmungen verarbeitet und er dient der Entwicklung.

In der Non-REM Phase hingegen befindet sich das Kind im absoluten Tiefschlaf, die Atmung geht ruhig und regelmässig und es ist völlig entspannt. Ein Neugeborenes verbringt jedoch 80% seines Schlafs in der REM-Phase. Bis etwa zum 6. Lebensmonat wacht es alle 50 Minuten auf, wenn die Schlafphase wechselt und checkt ab, ob noch alles genauso ist wie beim Einschlafen: Brust, Schnuller, Umgebung – was auch immer. Falls es nicht die Selbe Situation vorfindet, könnte dies fürs Kind ein Alarmsignal sein und es beginnt zu schreien. Sinnvoll ist es daher, das Kind irgendwann im eigenen Bettchen einschlafen zu lassen. Denn wenn es sich erstmals an die Brust als Einschlafhilfe gewohnt hat, ist es sehr schwer um zu erziehen. Als lieber gleich von Anfang für länger durchführbare Einschlafgewohnheiten sorgen.


Signale beobachten und verstehen

Weiterhin sollte man immer bedenken, dass ein Baby in der Nacht oftmals maximal zweistündige Wachphasen hat. Wer also mit dem Baby spielen oder sich mit ihm beschäftigen will, sollte möglichst genau diese Phase nutzen und die Signale beachten, die es aussendet, wenn es müde ist. Wenn Baby quengelt und die Eltern denken es ist ihm langweilig und es wird immer mehr „bespielt“, kommt es irgendwann über den müden Punkt hinaus und findet danach nur sehr schwer in den Schlaf. Diese „Zeitfenster“ gibt es bei Erwachsenen übrigens auch. Ein regelmässiger Tagesablauf, abendliche Rituale und wenig Reize können dem Baby zu einem besseren Schlafrhythmus verhelfen. Weiterhin sollte man in der Nacht beim Stillen oder Wickeln nicht zu viel Licht machen und natürlich niemals mit dem Kind spielen. So lernt es ziemlich schnell, dass die Nacht eigentlich ja zum Schlafen da ist.



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