Wachstumsstörungen bei Kindern

Wenn das Kind für das jeweilige Alter keine typischen Wachstumsmuster hat, ist zumeist von einer Wachstumsstörung die Rede. Wenn das Muster von der Norm zu stark abweicht, sollten die Eltern hellhörig sein. So entsteht nämlich der Verdacht auf eine Wachstumsstörung bei einem Kind. Wichtig ist, den Normalbereich richtig zu definieren. Der Fötus wird in Bezug sein Wachstum von der Hebamme oder vom Arzt bereits einer Schwangerschaft genau untersucht. Babys sind bei ihrer Geburt zwischen 47 und 55 cm lang. Normalerweise ist ein Junge mit 17 Jahren ausgewachsen, bei Mädchen ist mit dem Wachstum bei ca. 15 Jahren Schluss. Es gibt aber hier einige Spätzünder, die erst am Schluss richtig anschieben. Spezielle Regeln gelten immer für Frühgeborene. Frühgeborene kommen nämlich zumeist viel zu klein auf die Welt. Im Vergleich zu den Altersgenossen haben auch Frühgeborene meistens mit dem zweitens Lebensjahr alles aufgeholt.

Wie werden Wachstumsstörungen erkannt

Mineralstoffe wie Calcium, und Magnesum aus Milch

Mineralstoffe wie Calcium, und Magnesium aus Milch

Wachstumskurve

Die Voraussetzungen für das Wachstum sind bei Kindern auch erblich bedingt. Deshalb können einzelne Messungen nicht aussagekräftig sein. Es ist wichtig, das Wachstum des Kindes über einen längeren Zeitraum hinweg zu betrachten und regelmässig zu überprüfen. Deshalb sind Vorsorgeuntersuchungen beim Kind sehr wichtig. Dazu gehören auch bestimmte Systeme für die Koordinaten. Für Mädchen und Jungen gibt es Tabellen für die Orientierung in Bezug auf die Gewichtszunahme und auf das Wachstum. Kinder sollten möglichst dem typischen Kurvenverlauf folgen, wenn die Wachstumskurve, bzw. die Tabelle für einen Vergleich herangezogen wird. Wenn das Kind zu stark aus diesem Normbereich herausfällt, müssen die Eltern Acht geben, ob es sich tatsächlich um eine Wachstumsstörung handeln könnte. Je nachdem, ob die Eltern eher grösser oder ihr nicht, kann auch das eine Orientierungshilfe bieten. Heutzutage werden die Kinder aber generell eher grösser, als ihre Eltern. Bei einem Kind kann das Wachstum ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn es wegen einer starken und schweren Krankheit einen grösseren Gewichtsverlust erleiden musste. Das Wachstum gleicht sich danach aber wieder schnell an. In der Pubertät können Wachstumsschübe später oder auch früher eintreten.


Ursache für Wachstumsstörungen

Mehrere Faktoren beeinflussen das Wachstum eines Kindes. Zu den typischen wichtigen Faktoren gehören die hormonellen und die genetischen Gegebenheiten. Auch chronische Erkrankungen, psychosoziale Faktoren, sowie die Ernährung spielen eine Rolle. Wenn ein Kind nicht gross genug ist, kann das aber auch auf eine Störung in der Schwangerschaft oder auf eine familiäre Veranlagung zurückzuführen sein. In der Schwangerschaft sind ganz besonders schwere Störungen beispielsweise Infektionen, Drogen, Nikotin oder Alkohol. Auch ein Mangel an Wachstumshormonen oder Chromosomenstörungen können Wachstumsstörungen bei Kindern hervorrufen. Dasselbe gilt für Erkrankungen des Stoffwechsels und der Organe. Typische Beispiele sind Krankheit die Diabetes oder ein Herzfehler. Wenn es bei Kindern zu Hochwuchs kommt, ist das meistens familiäre Veranlagung, es kann aber auch wegen hormonellen Störungen sein, bzw. es kann auch der Stoffwechsel dahinter stecken. Auch Ernährungsfehler und Mangel an Vitalstoffen.

Massnahmen und Untersuchungen

Gesunde Kinder müssen nicht regelmässig gewogen und gemessen werden, denn das macht der Kinderarzt bei den Vorsorgeuntersuchungen. Natürlich können die Eltern selbst messen, wenn sie neugierig oder unsicher sind. Trotzdem können solche Hausmessungen eine gewisse Ungenauigkeit mit sich bringen. Entsprechend ist es möglich, dass die Eltern die Wachstumskurve falsch deuten. Am besten wird der Kinderarzt diesbezüglich konsultiert. In der Folge wird vom Kinderarzt eine Diagnose erstellt. Der Arzt stellt dann Fragen in Bezug auf eventuelle Erkrankungen oder Symptome, die Verdauung, körperliche Aktivitäten und den Appetit, sowie die generelle Ernährung des Kindes. Eventuell fragte er noch nach psychischen Problemen und es wird der Pubertätsverlauf beurteilt. Das Knochenalter kann durch ein Röntgenbild des Handgelenkes bestimmt werden, wenn das normale Lebensalter entsprechen sollte. Auf diese Art und Weise können Ärzte Entscheidungen treffen, ob weitere zusätzliche Untersuchungen erforderlich sind oder nicht.



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