Schlafen lernen

Die Kinder wachsen im Schlaf. Sie verarbeiten Erlebnisse und Sinneseindrücke. Die Regeneration des Körpers und die Entwicklung der Körperfunktionen geschehen beim Schlafen.

Baby lernt schlafen

Im Schlaf verarbeiten Babys Ihren Tag

Wenn die Kinder auf die Welt kommen, haben sie noch keinen Schlaf-Wachrhythmus. Sämtliche Körperunktionen welche Tag und Nacht unterschiedlich aktiv sind, müssen in den ersten beiden Lebensjahren einen Rhythmus aufbauen. Was geschieht nachts? Die Körpertemperatur erreicht abends die höchsten Werte und fällt bis zum frühen Morgen auf ihre Tiefstwerte. Die Nieren scheiden tagsüber mehr Urin an die Blase aus als in der Nacht. Verdauungsorgane sind nachts im Ruhezustand und Drüsenproduktionen sind je nach Tages-, und Nachtzeit sehr unterschiedlich aktiv.

Bei dem Fötus bilden sich die Schlaf und Wachperioden etwa ab der 36. Schwangerschaftswoche aus. Im Mutterleib sind die Schlaf-, und Wachphasen noch nicht an den Tag und Nachtwechsel gebunden. Nach der Geburt müssen die Neugeborenen lernen, ihren Schlaf dem Tag- Nachtwechsel an zu passen. Die Eltern können es dabei unterstützen.

Tipps wie Babys schlafen lernen

  • Abendritual und Schlafzeit konsequent einhalten
  • Abends die längste Wachphase einrichten
  • Zu Hause einleben, geregelter Tagesrhythmus und vor Überreizungen schützen
  • Nachts kein Licht anschalten, nicht spielen und nur leise sprechen und
    wenn möglich nicht wickeln
  • Stillmahlzeiten nachts nur auf Verlangen anbieten. Die Brust sollte nicht zur Einschlafgewohnheit werden.

Was bedeutet Durchschlafen?

Die meisten Kinder schlafen Ende des dritten Monats bereits durch. Was genauer heisst, sie schlafen sechs bis acht Stunden hintereinander ohne zu erwachen durch. Es ist unrealistisch zu erwarten, das der Säugling im ersten Lebensjahr von acht Uhr Abends bis sieben Uhr Morgens schlafen kann.

Wie viel Schlaf braucht ein Kleinkind? Die Antwort bekommen die Eltern vom Kind selbst, indem sie aufmerksam auf die Körpersprache achten und so den Schlafbedarf ihres Babys immer wieder aufs Neue ermitteln. Ein Kind kann nur soviel Schlafen, wie es seinem Schlafbedarf entspricht. Die meisten Säuglinge schlafen 14 bis 18 Stunden pro Tag. Einige brauchen 20 Stunden und andere kommen mit 12 bis 14 Stunden zurecht. Der Schlafbedarf macht in den ersten drei Monaten die meisten Schwankungen durch und erreicht mit etwa neun Monaten eine konstante Stundenanzahl. Die Tagschläfchen müssen dann fortlaufend dem Schlafbedarf angepasst werden.

Bis zum Alter von 24 Monaten hat sich der Schlaf des Kindes weitgehend entwickelt, und das Kind hat gelernt, selbständig zehn bis zwölf Stunden durch zu schlafen.



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