Babybrei & Babyernährung: Gute Ernährungsgewohnheiten bei Babys

Gesund Essen lernen ist eine verantwortungsvolle Aufgabe der Eltern.
Mit einer gesunden Ernährung von Anfang an lernt das Kleinkind was ihm gut tut und was sein Körper braucht. Eine gute Qualität der Nahrungsmitteln und Vielseitigkeit bei der Nahrungsmittelwahl ist wichtig für die optimale Entwicklung des Kindes. Denn sein rasantes Wachstum fordert viel Vitamine, Mineralstoffe sowie Spurenelement und Aminosäuren. Vollkorngetreide, Fleisch und Fisch und natürlich viel Gemüse und Früchte enthalten alle Vitalstoffe welche das Kind braucht.

Babyernährung

Essen: Was ist gesund und was nicht?

Übergang zur Erwachsenkost:

Anfangs wird dem Kind der Gemüse -, oder Früchtebrei dennoch weich aber nicht mehr so stark püriert zubereitet. Ab dem zehnten Monat ist das Kleinkind in der Lage halbfeste Nahrung zu sich zu nehmen. Um es an die Umstellung zu gewöhnen, kann dem Kind weich gekochte Apfelstücke (ohne Schale) oder Karottenstücke angeboten werden. Auch weiche Kartoffelwürfel oder Zucchettischeiben werden oft gerne gegessen. Auch Reiswaffel, ungesüssten Zwieback regen das Baby zum Kauen an. Da die zum Kauen erforderlichen Backenzähne erst im zweiten Lebensjahr durchbrechen weicht das Kleinkind die Nahrungsstücke mit Speichel ein. Es schiebt die halbfesten Speisestücke im Mund hin und her und zerdrückt sie zwischen Zunge und Gaumen oder mit den Pilgern.

Am Familientisch:

Mit dem Beginn des zweiten Lebensjahres beginnen die meistens Kinder erwachsenenkost zu Essen. Bei der Zubereitung der Familienkost sollte die Köchin noch etwas Rücksicht auf den neuen Sprössling am Familientisch nehmen. Gemüse wie Karotten, Blumenkohl, Fenchel und Bohnen sollten gut weich gekocht sein. Faseriges Fleisch wird oft abgelehnt und sollte daher in ganz feine, dünne Stücke geschnitten werden. Salz nur sparsam verwenden. Auf stark gewürzte Speisen wie mariniertes Fleisch, Aufschnitt, asiatische Gerichte, sowie Wurstwaren und frittierte Speisen sollte noch verzichtet werden.

Die Ernährung hat weiterhin einen direkten Einfluss auf die Entwicklung und das Wachstum. Der Nährstoffbedarf kann mit einer abwechslungsreichen und vielseitigen Ernährung gedeckt werden.

  • Das Kind sollte jeden Tag Vollkornprodukte, Obst und Gemüse Essen. Komplexe Kohlenhydrate liefern Langzeitenergie und Obst und Gemüse die vielen notwendigen Vitamine.
  • Zwei bis drei Mal in der Woche bekommt es Fleisch, Eier oder Fisch. Fleisch und Eier enthalten viel wichtiges Eisen. Und Fisch liefert die essentiellen Fettsäuren für die Aufrechterhaltung der Hirnfunktion und welche für das Nerven – und Immunsystem unentbehrlich sind.
  • Um den Bedarf an Eiweiss für die Zellbildung und Kalzium für die Knochen zu decken sollte es täglich zwei Deziliter Milch trinken und Milchprodukte wie Joghurt, Käse und Quark zu sich nehmen.

Zwischenmahlzeiten:

Der Zvieri hat eine Auswirkung auf den Appetit bei den Hauptmahlzeiten und sollten zeitlich bewusst angeboten werden. Kinderbiskuits und Kekse, sowie Getreideriegel enthalten häufig reichlich Zucker und schaden den Zähnen.

  • Vollkornbrot
  • Vollkornzwieback (enthält Kuhmilch)
  • Reiswaffeln
  • Weich gekochte Früchte
  • Naturjoghurt mit Obstmus und/ oder gemahlenen Nüssen


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