Gesundes Essen nach der Breizeit

Nach dem Stillen gibt es für das Baby erst einmal eine Übergangszeit. In dieser Zeit bestehen für den Nachwuchs letztendlich individuelle Wünsche und Lösungen. Zunächst einmal gibt es Breinahrung. Der Magen der kleinen kennt jedoch diese feste Nahrung noch überhaupt nicht. Aus diesem Grund ist es sinnvoll sehr langsam zu üben. Zuerst funktioniert auch das Schlucken noch nicht und die Kleinsten lernen erst, wie die Nahrung vom Mund in die Speiseröhre gelangt. Die Gefahr sich zu verschlucken ist dann noch etwas grösser. Bei diesem Vorgang können die Mütter und Väter nicht helfen, sondern müssen etwas Zeit abwarten, bis der gewöhnliche Schluckreiz eingeübt ist. Der Vorgang an sich ist schwierig, weil das kleine Kind das Essen im Mund noch nicht gut schieben und bewegen kann. Daher wird auch viel Essen wieder ausgespuckt. Sobald die Zähne kommen, wird das Kind auch ein Interesse daran haben, das Essen der Eltern zu testen.

Vom gesunden Babybrei zu gesunder Tischnahrung

Wie die lange Übergangszeit gut verläuft

In der Breizeit werden viele pürierte Gerichte selbst gekocht oder eingekauft. Diese Nahrung wird nach und nach gut geschluckt und auch vom Magen verdaut. Die Verdauung ist ein wichtiger Punkt. Denn der Magen kennt die feste Nahrung noch nicht. Aus diesem Grund gibt es auch keinen direkten Übergang von der Brust hin zum festen Essen. Sobald der Brei gut vertragen wird, dürfen auch die ersten festen Stücke in den Mahlzeiten enthalten sein. Dann besteht die Möglichkeit erste Gerichte mit kleinen Gemüsestückchen und vielleicht auch kleinen Nudeln zu essen. Solch eine Übergangszeit kann genutzt werden. Einige Jungen oder Mädchen wünschen sich jedoch auch direkt das Essen der Eltern auf den Teller. Wichtig ist dann, dass die Lebensmittel in möglichst kleine Stücke geschnitten oder am besten gehäckselt sind.


Ab wann kleine Jungen und Mädchen kauen können

Schon nach einem halben Jahr werden die ersten Zähnchen sichtbar. Und dann beginnt die Zeit, in der die Zähne gepflegt werden müssen. Ein Kauen ist zu Beginn noch nicht gut möglich. Die Eckzähne kommen nicht sofort, sondern ein wenig später. Zuerst wird nur mit den Zähnen vorne das Essen zerkleinert. Aus diesem Grund ist es so lange ratsam, das Essen sehr klein zu zerteilen, bis das Baby wirklich alle Zähne nutzen kann. Ein Verschlucken an zu grossen Stücken ist lebensgefährlich. Das Essen kann im Hals stecken bleiben, sodass die Luftröhre blockiert ist. In der Übergangszeit werden die Lebensmittel aus diesem Grund am besten klein geheckselt. Es muss nicht mehr direkt püriert werden. Das Baby versteht jedoch auch noch nicht, was kauen bedeutet. Daher ist es für die Mutter zuerst wichtig das Kauen vorzumachen und zu warten, bis das Baby diesen Vorgang gut imitiert. Erst dann ist es wirklich klug, echte kleine Stückchen im Essen zu lassen.

Was die Kinder nach dem Brei erhalten

Weitere Ratschläge für die Kinderernährung gibt es ausserdem zum Beispiel vom Forschungsinstituts für Kinderernährung Dortmund, kurz FKE. Die Kinder sind intensiv im Wachstum und Eltern sehen unmittelbar, dass die Kinder sich enorm schnell entwickeln. In einem halben Jahr nimmt die Grösse der Mädchen und Jungen und auch die Grösse der Füsse schnell zu. Aus diesem Grund muss bei den ersten Lebensmitteln, die die Zähne zerkleinern können, auf wichtige Mineralstoffe, Vitamine und Mineralien geachtet werden. Eine gesunde Mischung Obst, Gemüse, Eiweiss, Milchprodukten und Kohlenhydraten ist wichtig. Zu diesen Lebensmittelgruppen gehören beispielsweise Nudeln, Getreide, Reis, Kartoffeln und Brot zu den Kohlenhydraten und für die Eiweisse stehen etwa Hülsenfrüchte, wie Bohnen und Erbsen, Nüsse, Eier und auch Fisch und Fleisch. Die Purine aus dem Fleisch sind für das Baby jedoch auch schädlich. Daher dürfen die kleinen Kinder nur wenig Fleisch und auch tierische Eiweisse zu sich nehmen. Es ist gesünder besonders viel Gemüse und andere pflanzliche Lebensmittel zu geben. Kartoffeln, Reis, Vollkornbrot, Obst, Hülsenfrüchte und anderes Gemüse dürfen einen Schwerpunkt bilden. Ebenso wichtig sind essentielle Fettsäuren. Öle, Butter und gesunde Fette sind allgemein wichtig für die Nerven und das Wachstum der Kinder. Abwechslungsreiche Öle stammen von Disteln, Sonnenblumen, Oliven oder auch Kürbiskernen. In nicht zu grossen Mengen sind sie für die Kinder sehr gesund.

Wann gibt es Mahlzeiten

Die Hauptmahlzeiten sind für Kinder wichtig. Hier erhalten sie viele gesunde Dinge, die ihnen hauptsächlich die Energie für den Tag und das Wachstum geben. Gern dürfen die kleinen zwischendurch Rohkost, Obst und andere Kleinigkeiten bekommen. Hunger zwischendurch kommt immer einmal auf. Viel Rohkost ist ebenso eine Empfehlung. Hierzu zählen etwa Gurken, Tomaten, Karotten, Staudensellerie und vielleicht auch Pilze. Die Menge muss Kinderportionen angepasst sein. Es ist schädlich für die Kinder, wenn sie laufend zu grosse Mengen essen müssen. Sobald das Kind satt ist, ist es gut. Ein Hunger zwischendurch darf dann auch mit Kleinigkeiten gesättigt werden. Am Abend genügt eine kleine Mahlzeit mit Paprika, Apfel, Karotte, Vollkornbrot oder auch mit Käse. Vor dem Schlafengehen darf der Magen nicht mehr mit einer grossen Menge Essen belastet werden.

Süssigkeiten für die Kinder

Viele Süssigkeiten sind ein Tabu. Natürlich wünschen sich die Kinder süsse Sachen, doch haben diese im Grunde in der Ernährung nichts verloren. Ein wenig Kekse und Kuchen könnten am Nachmittag erlaubt werden. Es ist jedoch nicht gut, wenn Jungen und Mädchen schon früh die Zähne durch den Zucker schädigen. Löcher in den ersten Zähnen und Schäden an den Zahnwurzeln sind die Folge. Lieber werden süsse Sachen nur in kleinen Mengen erlaubt.

Gesunde Getränke

Getränke sind überaus wichtig. Zuckerhaltige Getränke schädigen die Zähne ebenso, wie dies auch für Süssigkeiten gilt. Zum Essen sollte es immer viel zu trinken geben. Kinder müssen ausreichend Flüssigkeit aufnehmen, um gesund aufwachsen zu können. Zu gesunden Getränken zählen Früchtetees ohne Zucker, Kräutertee oder auch Schorlen mit Fruchtsaft und einem Grossteil Wasser.



Facebook Kommentare

Kommentar verfassen

  

  

  

Sie können diese HTML Tags verwenden

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>