Erstausstattung an Kleidern

Schwierig ist meistens die Frage nach dem richtigen und notwendigen „Babyoutfit“ angesichts der riesigen Auswahl im Handel. Klar, dass es etwas zum Anziehen braucht – aber was genau und wie viel davon um Himmels Willen?

Zuerst mal sollte man immer bedenken, dass so ein Würmchen gerade in der ersten Zeit extrem rasant wächst. Das heisst, wenn es dumm läuft, passt der ach so nette Strampler gerade mal 2 Wochen, dann ist er zu eng. Das sollte genauso berücksichtigt werden wie die liebe Verwandtschaft, die meistens zur Geburt noch den einen oder anderen Strampler dazu schenkt.

Checkliste Kleidung: Das braucht ein Baby

Diese Kleidungsstücke sollten angeschafft werden:

  • 5 Strampelanzüge, Langarm, Kurzarm je nach Jahreszeit
  • 6 Bodys, für innen reichen Kurzarmbodys, für draussen oder kalte Temperaturen im Haus sind langarm Bodys besser, ggfs. auch für die Nacht.
  • 1-2 T-Shirts oder Pullis, als Alternative zum Strampler welche über den Body angezogen werden
  • Weiterhin sind 1-2 Paar Söckchen oder Finken am besten aus Wolle sinnvoll
  • Ein bis zwei dünne Mützchen und je nach Wetterlage und Temperaturen ein dickeres für draussen
  • Für den Aufenthalt im Freien braucht es noch ein Jäckchen oder – wenn es richtig kalt ist – einen Overall, entweder aus warmer, dicker Wolle, aus Fleece oder ähnlichem.

Babykleider - was beachten?

Hosen und Pulli verwendet man ganz am Anfang eher noch nicht. Strampler sind einfach äusserst praktisch, da nichts verrutscht, nichts einschneidet oder drückt. Zudem sind Babys Bauch und Rücken immer schön warm. Im Prinzip ist das schon ausreichend für die ersten 2 Monate.

Wer seinem Baby etwa Gutes tun will, wählt einen der Bodys aus Wolle oder Wolle / Seide – herrlich warm, kuschelig und dieses Material muss nicht so häufig gewaschen werden wie beispielsweise Baumwolle. Wissenswerte über Babykleidung Materiallehre.

Je nach Schlaftemperatur und Schlafsack ist ein Pulli aus Wolle für die Nacht auch nicht verkehrt. Es darf aber auf kienen Fall zur Überhitzung kommen, denn dies kann zum plötzlichen Säuglingstod) führen.

Bezüglich der Grösse lässt sich schwierig eine Empfehlung machen, immerhin kommt es ja darauf an, ob der neue Erdenbürger mit 2,5 oder womöglich mit 4,5 kg ins Leben startet. Alle Sachen jedoch auf Zuwachs zu kaufen, ist auch nicht ideal – wenn sie zu labberig sind, geht auch Wärme verloren. Falls der Strampler nur ein bisschen zu gross ist, lässt er sich ganz gut an den Füsschen mittels Söckchen fixieren.


Übrigens sind Strampler mit Knöpfen im Schritt speziell fürs Wickeln ganz praktisch und viele Eltern mögen auch die so genannte Wickelbodys lieber als jene, die man dem Baby über den Kopf ziehen muss. Das mögen die lieben Kleinen nämlich gar nicht, erinnert sie der Druck am Köpfchen doch zu sehr an die Geburt.

Die genaue Anzahl der benötigten Kleidungsstücke hängt allerdings auch stark davon ab, ob Baby ein Speichelkind ist und wie dicht die Windel ist bzw. wie oft sie ausläuft. Babys, die nicht stark speicheln und deren Windel den Inhalt auch drinnen behält, müssen natürlich viel weniger umgezogen werden als andere. Das allerdings weiss man leider erst dann, wenn der Nachwuchs da ist.

Doch welches ist das richtige Waschmittel für das Baby und was ist die geeignete Kleidung bei Neurodermitis?



Facebook Kommentare

Kommentar verfassen

  

  

  

Sie können diese HTML Tags verwenden

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>