Die faszinierende Entwicklung: Baby 9 Monate

Wenn man mit dem Kinderwagen unterwegs ist, kann es passieren, dass Baby mault, weil es ihm zu langweilig ist und einfach nicht mehr sitzenbleiben mag. Bevor man es dann auf dem Arm herumträgt, ist eine gute Rückentrage sinnvoll. Oder statt einem langen Spaziergang lieber mal einen längeren Halt auf einem Spielplatz oder bei einem kleinen Streichelzoo einplanen. Durchaus aufregend sind auch Waldspaziergänge, wo das Kleine immer wieder mal auf Waldwegen und im Dickicht die Umgebung erforschen kann.

Babyentwicklung

Baby Entwicklung 9. Monat

Das Krabbeln und Robben wird nun immer besser und ständig geübt. Sitzen geht längst sicher und das Baby befindet sich weiterhin auf grosser Entdeckungsreise. Ausserdem wird seine Persönlichkeit immer differenzierter: manche Kinder sind lustig und aufbrausend, andere zurückhaltender und ruhiger, das eine ist eher offen bei Fremden, das andere schüchtern. Einige dieser Charaktereigenschaften kristallisieren sich nun klar heraus. Aber, keine Sorge, das kann sich in den weiteren Monaten oder Jahren noch ändern. Da es nun sicher zwischen fremden und vertrauten Personen unterschieden kann, wird es vermutlich fremdeln. Manche Babys, die früh damit begonnen haben, haben dies womöglich auch schon wieder hinter sich. Andere Fremden vielleicht erst im Alter von einem Jahr.

Die Laute, die es so von sich gibt, werden deutlicher und oft auch zweisilbig. Genau: da gehört zweifelsfrei auch „Ma-Ma“ dazu. Spielen und Singen mit Mama und Papa steht natürlich ganz hoch oben im Kurs. In diesem Alter ist nun auch eine Fülle an Spielen machbar, das Baby ist genügsam und freut sich an fast allem. Eine Wonnezeit für Eltern und Kind beginnt, welche bis zur Trotzphase ab dem 2.Geburtstag andauern wird. Toll finden es die meisten Kleinen, wenn eines der Eltern mit ihm in die Badewanne steigt. Plantschen, das lieben die meisten in dem Alter. Da sind Spass und ein nasser Badezimmerboden vorprogrammiert!

Die Stillmahlzeiten sind weniger geworden, das Baby bekommt schon drei feste Mahlzeiten verabreicht. Die Ernährung zwischen dem 8. und dem 10. Monat wird nochmals anders gestaltet. Das Zufüttern unterdessen braucht oft viel Geduld. Nicht alle Babys mögen die Breie, die man ihnen vorsetzt und oft ist Zeit und Einfallsreichtum gefordert. Falls es Kartoffeln oder Karotten ablehnt, Banane und Apfelmus daruntermischen, dass lieben fast alle kleinen Kinder, da sie sehr süss schmecken. Nicht verzweifeln, alle „Essensprobleme“ lösen sich irgendwann; nur die Umstellung von Milch zu fester Kost gestaltet sich eben nicht bei allen Kindern ganz problemlos. Natürlich kann das Baby nun auch durchaus noch ein paar Monate weiter gestillt werden. Ganz sicher ist die Muttermilch besser für das Kleine als Kuhmilch, die im Übrigen auch zu Allergien führen kann, wenn man sie zu früh anwenden. Also lieber noch eine Zeit lang die Brust geben!

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