Die eindrucksvolle Entwicklung: Baby 6 Monate

Mittlerweile ist die Hand-Augen-Koordination richtig gut ausgereift, was bedeutet, dass das Baby Dinge zielstrebig in die Hand nehmen und dann in Richtung Mund führen oder auch in die andere Hand nehmen kann. Bis vor kurzem war das noch gar nicht so einfach. Alles wird mit den Fingern und danach auch mit dem Mund untersucht. Der Forscherdrang des Babys ist unterdessen ungebrochen und daher wird es auch immer mehr Energie dazu aufwenden, mobil zu werden. Die meisten Babys unternehmen jetzt erste Versuche im Robben oder gar Krabbeln.

Babyentwicklung im sechsten Monat

Baby Entwicklung 6. Monat

Natürlich ist es längst in der Lage an einer Stimme herauszuhören, ob man es gut mit ihm meint oder nicht. Aber auch in welcher Stimmung diejenige Person ist, welche gerade spricht. Wenn sich die Mutter zum Beispiel am Telefon aufregt oder sich über etwas freut und lacht, kann sich diese Stimmung tatsächlich auf das Baby übertragen. Das Baby hat feine Antennen und reagiert auf eine nervöse, aufgeregte Mutter ebenfalls unruhig. Deswegen wird es nun auch verstehen, wenn man laut „Nein“ sagt und entsprechenden Gesichtsausdruck aufzeigt. Allerdings sollte man dieses „Nein“ nicht zu oft anwenden, sonst wird es für das Baby zu schwer nachvollziehbar. Auch einige andere Worte kann es zuordnen, beispielsweise Mama, Schlafen oder Essen, je nachdem, was es schon oft gehört hat. Umso wichtiger ist es, dass die Eltern viel mit ihrem Baby sprechen. Auch wenn es natürlich einiges noch nicht richtig versteht, lernt es immer mehr dazu.

Alles, was es so treibt, sei es nun beim Brabbeln, Quietschen oder Robben, dient seiner Entwicklung und bringt es ein Stück weiter. Das Baby lernt immer wieder etwas dazu. Daher sollten die Eltern ihm nur dann Einhalt gebieten, wenn es gefährlich wird. Das wiederum bedeutet, dass man manchmal auch etwas nervige Phasen über sich ergehen lassen muss. Beispielsweise wenn es immer und immer wieder dieselben Laute produziert. Es muss einfach seine Stimme ausprobieren und überhaupt alles will erforscht werden, insbesondere im Freien wie Ameisen, Schnecken, Steine und Blätter.

Die meisten Babys müssen sich nun mit durchbrechenden Zähnen herumschlagen, was wiederum bedeutet, dass der Nachtschlaf, der sich vielleicht schon wieder so langsam eingestellt hat, wieder gefährdet ist und die Eltern öfter in der Nacht ein weinendes und nörgeliges Baby beruhigen müssen. Andererseits macht es den Eltern tagsüber nun richtig viel Spass mit ihrem Nachwuchs zu spielen, weil jetzt so richtig viel von ihm zurückkommt. Wenn Baby etwas haben will, zeigt es dies mittlerweile nicht mehr nur mit der Stimme, sondern auch durch Körpersprache. Ausgestreckte Ärmchen bedeuten natürlich „nimm mich hoch“.

Von der WHO wird empfohlen die Säuglinge sechs Monate ausschliesslich zu Stillen. Es ist das Beste für seine Gesundheit und seine Entwicklung, vorausgesetzt die Mutter ernährt sich gesund und bewusst. Das Ende des Vollzeitstillens ist also gekommen und ganz zur Freude der meisten Babys, dürfen sie endlich bei Mama und Papa am Familientisch mitessen. Viele Mütter Fragen sich, wie das mit dem Abstillen funktioniert, wie lange das Abstillen dauert und machen sich Gedanken darüber wie sie die erste Breimahlzeit am besten Einführen.

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