Die erstaunliche Entwicklung: Baby 5 Monate

Das Baby wird immer mobiler und daher ist ab sofort Vorsicht geboten: viele Babys sind nun in der Lage sich alleine, meistens völlig unerwartet, vom Bauch auf den Rücken zu drehen oder umgekehrt. Beim Liegen auf dem Wickeltisch, ohne mütterliche Aufsicht, kann dies unter Umständen zu Verletzungen führen. Daher gilt es, das Baby ab sofort nicht mehr alleine darauf liegen zu lassen.

Babyentwicklung

Baby Entwicklung 5. Monat

Wenn man versucht das Baby an den Händen von der Rückenlage bis zum Sitzen zu ziehen, ist es in der Lage, den Kopf mitzunehmen – eine grossartige Leistung! Greifen ist jetzt absolut wichtig: alles was interessant erscheint muss auch erforscht werden. Das Kleinkind kann nun Entfernungen besser abschätzen und das Sehen wird auch immer differenzierter. Manche Kleinen fangen schon mit robben an, zumindest starten sie erste zaghafte Versuche und manche lernen zu sitzen und aufzusitzen.

Fremdeln ist keine Ausnahme mehr, einige Kinder zeigen deutliche Angst, wenn sie sich in Obhut fremder Personen befinden. Manchmal kann diese „fremde Person“ leider auch Oma oder sogar der Papa sein, gerade wenn Baby sich den ganzen Tag ausschliesslich in Mamas Obhut befindet. Kein Grund zum Verzweifeln – Fremdeln ist ein wichtiger Entwicklungsschritt und geht vorbei – versprochen! Doch wie viel Fremdeln ist normal?

Immer mehr können die Eltern mit ihrem Nachwuchs so richtig spielen wie zum Beispiel hoppe Reiter und ähnliche Bewegungsspiele. Manchem Kleinen kann es dabei gar nicht wild genug zugehen und die Freude ist gross. Genauso wie beim „Gugus Dada“ spielen ist es lustig wenn Mamas Gesicht mal da ist, dann wieder weg. Die Aufregung steigt – wo ist sie nur? Und Schwupps, ist sie wieder zu sehen. Für Kinder herrlich und immer wieder aufs Neue aufregend. Die einfachsten Dinge sind nach wie vor oft die interessantesten Spielzeuge. Alles, was man begreifen kann und womöglich noch Geräusche von sich gibt, ist sehr spannend und wird intensiv erforscht. Wichtig ist hierbei immer, dass sich nirgendwo Farbe von den Spielzeugen ablösen kann, welche das Kind dann über die Mundschleimhaut aufnimmt.

Die Stimme wird immer mehr zum Instrument und wenn es das Baby dann geschafft hat, mal wieder einen neuen Laut zu produzieren, welcher sich gut anhört, wird es diesen (manchmal zum Leidwesen der Eltern) immer und immer wieder probieren, bis ihm etwas Neues einfällt. Vielleicht hört es sogar schon auf seinen Namen? Geräusche jeglicher Art wie Schlüsselklappern, Telefonklingeln oder Ähnliches sind ohnehin sehr interessant und werden aufmerksam verfolgt.

Wenn das Baby anfängt zu quengeln und zu maulen ist es in dem Alter noch relativ einfach es mit Kleinigkeiten abzulenken. Falls es besonders anhänglich wird und am liebsten immer und überall auf dem Arm sein will ist auch das völlig normal. Alleine sein ist doch einfach langweilig!

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