Die lebhafte Entwicklung: Baby 1 Monat

Das Baby ist geboren und damit beginnt eine völlig neue Phase für die Eltern: eine richtige kleine Familie. Zuerst beginnt die Zeit des Aneinander-Gewöhnens und des Kennenlernens.
Gerade in der allerersten Zeit verändert sich das Neugeborene ganz rasant: fast täglich kann man zusehen, wie es nicht nur grösser wird, sondern auch beweglicher, wacher und immer mehr am Leben der Eltern teilnimmt.

Babyentwicklung im ersten Monat

Baby Entwicklung 1. Monat

Ganz neu geboren verbringt das Baby noch sehr viel Zeit mit Schlafen und Essen. Neugeborene schlafen bis zu 18 Stunden am Tag, der Rhythmus ist meistens noch ziemlich unterschiedlich. Neben dem Schlafen ist das Stillen das Zweitwichtigste um gross und stark zu werden. So sind dann auch Geruchs- und Geschmackssinn gleich von Anfang an hervorragend ausgebildet. Die Milchquelle wird das Baby durch den Geruch finden und am liebsten mag es den süssen Geschmack der Muttermilch.

Was die Motorik anbetrifft, machen Neugeborene zu Beginn noch recht unkoordinierte Bewegungen. Sie bewegen sich insgesamt noch nicht allzu viel, vielleicht ein paar ruckartige Beinstösse oder leichte Armbewegungen. Legt man sie zum Schlafen ins Bett, liegen sie meistens zwei Stunden später noch genauso da. Darum ist es wichtig, dass die Mutter und der Vater, dass Baby gut betten und wenn es wach ist immer mal wieder um positionieren. So leidet das Kleine weniger an Verspannungen und Druckstellen. Vor allem die häufige Rückenlage kann schnell zu einer Deformierung (flach werden) des noch weichen Hinterkopfes führen.

Erst nach 3 bis 4 Wochen können sie strampeln und Ärmchen und Beinchen kräftiger bewegen. So sind sie auch noch, wenn man sie auf den Bauch legt, völlig hilflos, weil sie nicht in der Lage sind, den Kopf anzuheben oder gar zu drehen. Auch dies klappt dann aber nach wenigen Wochen bereits zum ersten Mal. Die Arme und Beine sind leicht angewinkelt und noch nicht gestreckt.

Erkennen kann das Neugeborene unterdessen schon ziemlich viel: am Geruch und an der Stimme zumindest die Eltern. Ausserdem ist es in der Lage, manche Gesichtsausdrücke schon richtig nachzuahmen. Ein Lächeln, welches sich auf dem Gesicht zeigt, ist – auch wenn sich die Eltern darüber natürlich immer freuen – in dieser Zeit noch kein „soziales“ Lächeln. Das heisst, das Baby tut dies nicht bewusst, es ist im Prinzip „nur“ eine Grimasse; man nennt dies Engelslächeln. Am ehesten wird das Neugeborene Dinge erkennen, die einen Abstand von maximal 30 cm zu seinem Gesicht haben, alles andere ist noch zu unscharf und schlecht zu erkennen. Besonders gut sieht es Kontraste wie schwarz-weiss und man hat herausgefunden, dass es genauso auf grosse Smileys reagiert wie auf menschliche Gesichter. Das trifft besonders dann zu, wenn die Augen gut und deutlich erkennbar sind. Bunt, insbesondere rot mag es am liebsten. Schon nach wenigen Wochen kann das Baby auch an der Stimme unterscheiden, ob jemand gut drauf ist oder nicht und kann auch entsprechend drauf reagieren.

Erfahren sie mehr zum wichtigen Thema: Weinen, die Sprache des Babys

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