Babymassage

Wem würde das nicht einleuchten: Babys lieben jede Berührung, sie geniessen es, sanft gestreichelt zu werden und erfahren dabei sehr intensive Zuwendung und Stimulation. Also liegt es nahe, das Kleine mit Babymassage zu verwöhnen. Wer nicht recht weiss, wie man so etwas anstellt, der kann am besten einen richtigen Babymassagekurs besuchen und bekommt dort die richtigen Bewegungen genau erklärt. Andernfalls gibt es nachfolgend ein paar Anregungen und Tipps.

Das Baby verwöhnen

Sinnvoll ist es, wenn das Kind beim Massieren weder müde noch hungrig ist – eigentlich ist das ja auch logisch. Eine Massage dauert meistens 10 – 20 Minuten und für manche Kinder ist sie anregend, für die anderen eher einschläfernd. Das findet man nach einigen Massagen aber heraus. Warm genug sollte es natürlich in dem jeweiligen Raum sein. An besten mindestens 25° C, denn wenn das Baby friert, kann es die Massage nicht wirklich geniessen. Daher auch unbedingt auf warme Hände achten! Das verwendete Massageöl sollte man ebenfalls vorher leicht anwärmen. Für die Massage eignen sich am besten pflanzliche Öle (keine Mineralöle die in den meisten Babyprodukten enthalten sind!) wie Mandelöl, Jojobaöl oder auch Olivenöl.


Das Bäuchlein beispielsweise wird massiert in kreisenden sanften Bewegungen im Uhrzeigersinn, den Oberkörper kann man mit beiden Händen durch streichende Bewegungen von der Brustkorbmitte aus nach aussen massieren. Danach diagonal von einer Schulter bis hin zum Oberschenkel – immer beide Hände abwechselnd. Dann kann man das Baby auf den Bauch legen und den Rücken massieren: mit beiden Händen von oben nach unten streichen, ganz langsam. Später werden die Bewegungen länger und gehen vom Nacken bis zu den Füssen.

Die Arme und Beine umfasst man am besten in Körpernähe mit beiden Händen und massiert sie indem man die Hände gegengleich hin- und her dreht. Dabei wandern die Hände langsam Richtung Hände oder Füsse. (Ähnliche wie wenn man sie auswringen würde) Prinzipiell gilt also folgend: Beim Massieren immer in der Körpermitte beginnen und vom Herz weg nach aussen arbeiten. Auch das Gesicht kann man sanft massieren (ebenfalls von innen nach aussen) und am Schluss die Füsse und Hände mit dem Daumen mittels kreisender Bewegungen. Auch jeder einzelne Zeh und jeder einzelne Finger lässt sich massieren mit Daumen und Zeigefinger! Das Baby wird es sicher geniessen und lieben. Wer will, kann das Baby vor der Massage gleich noch in schön warmem Wasser baden (zum Beispiel im Badeeimer) – dann ist eine einschläfernde Wirkung so gut wie sicher.

Übrigens vermutet man, dass eine regelmässige und liebevolle Massage des Babys eine bestmögliche Entwicklung unterstützt – körperlich, geistig aber auch seelisch. Eine Massage ist ein wunderbares tägliches Ritual, welches ganz einfach nach dem Wickeln eingeplant werden kann. Klar, dass auch die intensive Mutter-Kind-Bindung davon profitiert.



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